Österreichs Staatsdefizit wächst auf 23 Milliarden Euro – eine Milliarde mehr als geplant. Trotz der roten Zahlen bleibt Finanzminister Brunner optimistisch.
Das gesamtstaatliche Defizit Österreichs übersteigt die ursprünglichen Planungen um etwa eine Milliarde Euro und beläuft sich nun auf 23 statt der vorgesehenen 22 Milliarden Euro. Bei einer Präsentation am Donnerstag offenbarte Finanzminister Magnus Brunner diese ungünstige Entwicklung. Dennoch geht Brunner davon aus, dass die Defizitquote von 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) eingehalten werden kann.
Dies sei möglich, da die Bundesfinanzen besser als erwartet abschneiden und das BIP mit rund 15 Milliarden Euro höher ausfällt als prognostiziert. Die Situation der Länder und Gemeinden gestaltet sich jedoch problematischer.
Aus dem Finanzministerium verlautet, dass in diesem Bereich noch erhebliche Herausforderungen zu bewältigen sind.