Ein 24-jähriger Busfahrer verursachte am Donnerstagmorgen in Villach einen Verkehrsunfall, als er mit seinem Linienbus in einer Rechtskurve von der Ulricher Straße abkam und in einen Gartenzaun krachte. Der Vorfall ereignete sich um 7.33 Uhr.
Trotz des Unfalls blieben alle zehn Insassen – fünf Erwachsene und fünf Schulkinder – unverletzt. An der Hauseinfriedung sowie am Fahrzeug entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
📍 Ort des Geschehens
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Führerschein entzogen
Die Ermittlungen der Kärntner Polizei ergaben den Verdacht einer Suchtmittelbeeinträchtigung beim Fahrer. Als die Beamten ihn mit einer Fahrtauglichkeitsuntersuchung konfrontieren wollten, verweigerte der 24-Jährige diese. Die Konsequenz folgte unmittelbar: Sein Führerschein wurde ihm direkt am Unfallort abgenommen.
Der Busfahrer muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft Klagenfurt sowie dem Polizeikommissariat Villach verantworten.
Für den Lenker, die Fahrgäste und besonders die Eltern der Schulkinder ist es ein glücklicher Umstand, dass bei dem Zwischenfall niemand zu Schaden kam.
Sicherheitsvorkehrungen im Schülerverkehr
Wie aus Behördenkreisen verlautet, wurden in Kärnten in den vergangenen drei Jahren keine Häufung von Unfällen mit öffentlichen Verkehrsmitteln festgestellt, bei denen Suchtmittelkonsum der Fahrer eine Rolle spielte. Dieser aktuelle Vorfall wird daher von den Behörden als Einzelfall bewertet.
Die Kärntner Polizei führt bei Verdachtsmomenten routinemäßig Fahrtauglichkeitsuntersuchungen durch. Besonders im Schülerverkehr finden regelmäßige stichprobenartige Kontrollen statt.
Busunternehmen in der Region sind zudem verpflichtet, ihre Fahrer regelmäßig auf Fahrtauglichkeit und Suchtmittelkonsum zu überprüfen. Im Schülerverkehr gelten dabei verschärfte Kontrollen und Dokumentationspflichten. Nach jedem Vorfall mit Verdacht auf Suchtmittelbeeinträchtigung wird, wie in diesem Fall, der Führerschein des Lenkers umgehend entzogen und ein behördliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.