Kaum aus der Haft entlassen, beschaffte er IS-Anhängern Waffen. Nun muss ein 20-Jähriger für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.
Ein 20-jähriger Mann wurde am Mittwoch am Wiener Landesgericht zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass sich der bereits einschlägig Vorbestrafte der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie einer kriminellen Organisation schuldig gemacht hatte.
Besonders schwer wog dabei, dass der Verurteilte jüngeren und gewaltbereiten Anhängern der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) Waffen beschafft hatte. Der Prozess verdeutlichte einmal mehr die Grenzen bestehender Deradikalisierungsprogramme bei jungen IS-Sympathisanten.
Wiederholungstat
Der Fall ist umso bemerkenswerter, da der junge Mann erst im Jänner 2025 wegen terroristischer Vereinigung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe verurteilt worden war.
Das aktuelle Urteil ist noch nicht rechtskräftig.