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Tragödie

Drama bei Gasarbeiten: Ein Toter – Arbeitskollege in Lebensgefahr (FOTOS)

Drama bei Gasarbeiten: Ein Toter – Arbeitskollege in Lebensgefahr (FOTOS)
FOTO: FF Wiener Neudorf
2 Min. Lesezeit |

Tödlicher Arbeitsunfall in Mödling: Bei Gasarbeiten verlor ein Mitarbeiter der Wiener Netze sein Leben, ein Kollege kämpft im Krankenhaus um sein Leben.

Bei Arbeiten an einer Gasleitung kam es am Mittwochvormittag in Mödling zu einem tragischen Unglück. Ein Mitarbeiter der Wiener Netze verlor dabei sein Leben, ein weiterer erlitt schwere Verletzungen. Die genaue Ursache des Vorfalls ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Vor Ort sind aktuell Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Spezialisten des Energieunternehmens und Polizeikräfte tätig. Während die Landespolizeidirektion Niederösterreich zunächst mitteilte, dass es bei Arbeiten in einer Künette (Baugraben) zu einer Explosion gekommen sein soll, dementierte ein Sprecher der Wiener Netze diese Darstellung.

📍 Ort des Geschehens

Unfallhergang unklar

Laut Unternehmenssprecherin Manuela Gutenbrunner ereignete sich der Unfall, als die beiden Arbeiter eine Hauszuleitung trennten. Dabei sei Gas ausgetreten, was offenbar zu Sauerstoffmangel in der Künette führte. Gutenbrunner betonte, dass alle Sicherheitsvorschriften eingehalten worden seien. „Die Kollegen sind gut geschult, sie arbeiten immer zu zweit.“ Die Klärung der genauen Unfallursache liegt nun beim Arbeitsinspektorat.

Der schwer verletzte Arbeiter musste nach Erstinformationen reanimiert werden und wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert.

Großeinsatz der Rettungskräfte

Die Feuerwehr Mödling und Wiener Neudorf waren mit insgesamt sieben Fahrzeugen und mehr als 30 Einsatzkräften vor Ort, um die Rettungsmaßnahmen und den Brandschutz sicherzustellen. Nach Abdichtung des Gaslecks durch die Wiener Netze bestand laut Polizei und Unternehmen keine Gefahr mehr für die Bevölkerung.

Ermittlungen laufen

Die Ermittlungen zur Unfallursache werden vom Arbeitsinspektorat gemeinsam mit der Polizeiinspektion Mödling durchgeführt, das Ergebnis soll der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angezeigt werden. Die Wiener Netze betonen, dass alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden und die Mitarbeiter für solche Arbeiten speziell geschult sind, wobei stets im Team gearbeitet wird.

Keine Gefährdung

Für die Anwohner der umliegenden Häuser bestand laut Wiener Netzen zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung. Die Bewohner der nahegelegenen Siedlungshäuser wurden nach Angaben der Exekutive vorsorglich gewarnt und kurzzeitig evakuiert. Die Evakuierung wurde aufgehoben, nachdem das Gasleck abgedichtet worden war.

Das Energieunternehmen versicherte, dass sowohl die Umgebung als auch die Gasversorgung in der Region sicher seien.

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KO KOSMO-Redaktion
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