Start NEWS Chronik Ehemann stößt schwangere Frau in den Tod
NACH SELFIE-FOTO

Ehemann stößt schwangere Frau in den Tod

MORD_TUERKEI
(FOTO: Twitter/@TusharKant_Naik)

Ein schreckliches Verbrechen soll hinter dem Unfalltod einer Frau stecken. Ihr Ehemann soll sie aus Habgier ermordet haben.

An der türkischen Riviera hat das Ehepaar einen Urlaub gemacht. Hakan A. und Semra besuchten die Gegenden und wanderten zu einem romantischen Platz mit wunderschöner Aussicht. Nach ein paar Selfies soll der 40-Jährige seine hochschwangere Frau von einer 300 Meter hohen Klippe in den Tod gestoßen haben.

Lebensversicherung:
Der Vorfall ereignete sich bereits vor zwei Jahren. Zuerst ging man von einem Unfalltod aus, doch nun wird wegen Mordverdachts gegen den Ehemann ermittelt. Das Motiv für die Bluttat soll reine Geldgier gewesen sein. Kurz vor der vermutlichen Horrortat hatte Hakan A. im Namen seiner Ehefrau eine Lebensversicherung abgeschlossen und sich als einzigen Begünstigten für die Versicherungssumme in Wert von 400.000 türkischen Lira (heute etwa 47.600 Euro) eingesetzt.

Die Staatsanwaltschaft stieß auf ein weiteres Indiz. Rund drei Stunden soll das Paar oberhalb der Klippen verbracht haben. Der 40-Jährige wollte vermutlich sichergehen, dass es keine Augenzeugen gibt.

U-Haft:
Derzeit sitzt der Mann in U-Haft und bestreitet diese Vorwürfe vehement: “Nachdem sie ein Foto gemacht hatte, hat sie ihr Telefon in die Handtasche gesteckt. Später hat sie mich gebeten, es zu holen”, wird der mutmaßliche Killer zitiert: “Ich bin aufgestanden und nach wenigen Schritten habe ich sie hinter mir schreien gehört. Als ich mich umdrehte, war sie nicht mehr da. Ich habe meine Frau nicht [von der Klippe] gestoßen.”