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Eine Mutter bricht das Tabu: Warum hat mir da niemand vorher gesagt?

Elternratgeber gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, doch niemand spricht die tatsächlichen Elternprobleme an. (Foto: iStock)

Von werdenden Müttern erwartet man, dass sie mindestens zehn Erziehungsratgeber studiert und jede Gefahrensituation unter Kontrolle haben. Ehrlich erfrischend schreibt eine Mutter darüber, dass ihr keiner etwas über das Kinderkriegen gesagt hat und räumt mit falschen Erwartungen auf.

Elternratgeber gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Natürlich besorgen sich Eltern stapelweise Bücher, Ratschläge von Freunden und Bekannten, um jede Situation mit dem Baby heil zu überstehen. Dennoch gibt es Elternprobleme, die einem niemand ins Gesicht sagt. Die englische Bloggerin, Gylisa Jayne, spricht nun die Taubthemen offen an, berichtet die “Brigitte”. Mit ihrem Blog hat sie tausenden Müttern geholfen sich nicht einsam zu fühlen. Diese Frage mussten sich wohl viele Mamas gestellt haben, da Gylisa Jayne Blog-Eintrag das Netz berührte: “Warum hat mir das eigentlich niemand vorher gesagt?”

Dinge die mir niemand gesagt hat

  1. Keiner hat mit gesagt, dass Nähte an der Vagina mehr weh tun können als die eigentliche Geburt.
  1. Keiner hat mir gesagt, dass Stillen verdammt nochmal weh tut. Jeder, der sagt, das sollte es aber nicht, sagt nur die halbe Wahrheit.
  1. Keiner hat mit gesagt, dass JEDER eine Meinung zu deinem Baby haben wird – wie man es füttert, anzieht, nennt, schaukelt, warum man es nicht länger als 5 Sekunden schaukeln sollte, weil es sonst verwöhnt würde und dass man eine schlechte Mutter ist, wenn man das Kind nicht die ganze Zeit trägt.
  1. Keiner hat mir erzählt, wie ich Besserwissern auf höfliche Art und Weise sagen kann, dass sie sich verdammt nochmal raushalten sollen.
  1. Keiner hat mir erzählt, dass ich wirklich niemals wieder allein sein werde. Das beinhaltet den Toilettengang, das Duschen und sogar das Rasieren.
  1. Keiner hat mit gesagt, dass du, wenn du dich einmal daran gewöhnt hast, nie wieder allein zu sein, dein Baby ganz schön vermisst, wenn es gerade ein Nickerchen hält.

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Eine aktuelle Studie besagt, dass die Intelligenz des Kindes eindeutig einem der beiden Elternteile zuzuordnen ist.

 

  1. Keiner hat mit gesagt, dass die Nebenwirkungen der Schwangerschaft eine Ewigkeit anhalten. Denn in Wirklichkeit bist du zwei Jahre schwanger. Wie ein Elefant. Und das beschreibt in etwa, wie fett du dich fühlst.
  1. Keiner hat mir gesagt, dass Müsliriegel und Tee eine gesunde Mahlzeit sein können. Denn das ist es nicht. Aber es hilft dir trotzdem, den Tag durchzustehen.
  1. Keiner hat mir gesagt, dass ich meinen Ehemann manchmal hassen werde, wenn ich ein Baby habe.
  1. Keiner hat mir gesagt, dass auch wenn ich mich so fühle, als wüsste ich absolut nichts über das Muttersein, meine Instinkte mich nicht im Stich lassen werden und sie jeden zu seinen Bestleistungen bringen.
  1. Keiner hat mir gesagt, dass sie sich auch schlecht fühlten, nachdem das Baby da war. Dass sie sich einsam und ängstlich und komisch gefühlt haben und nicht mehr wie sie selbst.
  1. Und dann habt ihr mir alle gesagt, dass diese Gefühle nicht für immer bleiben. Dass sie manchmal wiederkommen und man einfach nur wegrennen will, aber ihr alle habt gesagt – jeder einzelne von euch – dass es besser wird. Dass es leichter wird. Dass es sich lohnt.