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Drogenrazzia

Ex-Manager von Jala und Buba festgenommen: Šmrk soll Angriff auf Senidah geplant haben

Ex-Manager von Jala und Buba festgenommen: Šmrk soll Angriff auf Senidah geplant haben
(FOTO: Screenshot/TIkTok)
2 Min. Lesezeit |

Drogen, Waffen, Musikbusiness – eine Razzia in Sarajevo bringt ein Netzwerk ans Licht, das weit über die Unterwelt hinausreicht.

Unter dem Decknamen „Catering“ hat die bosnische Polizei in Sarajevo eine groß angelegte Razzia durchgeführt, bei der mehrere Verdächtige wegen Drogen und Waffenschmuggels festgenommen wurden. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht Admir Arnautovic Smrk, ehemaliger Manager der bekannten Rapper Jala Brat und Buba Corelli.

Die Einsatzkräfte des Innenministeriums nahmen im Zuge der Operation Arnautovic Smrk sowie Anel Sejfovic Pele fest. Arnautovic Smrk wurde am 27. August unter starker Polizeibegleitung mit Handschellen in das Innenministerium des Kantons Sarajevo gebracht. Durchsuchungen fanden in mehreren Gemeinden des Kantons Sarajevo sowie im Mittelbosnischen Kanton statt – alles unter Aufsicht der Kantonsstaatsanwaltschaft Sarajevo. Insgesamt umfasste die Operation rund 20 Standorte, wobei mehr als zehn Personen als Verdächtige erfasst sind. Auch der bosnisch-herzegowinische Geheimdienst OSA war an der Aktion beteiligt.

Schwere Vorwürfe

Die Staatsanwaltschaft von Bosnien und Herzegowina hatte bereits im August Anklage gegen Arnautovic Smrk und seinen mutmaßlichen Komplizen Adnan Maglic, genannt Magla, erhoben. Den beiden wird vorgeworfen, zwischen 2019 und 2022 im großen Stil Kokain und Haschisch sowie Waffen und militärisches Gerät international gehandelt zu haben. Darüber hinaus sollen sie die aus dem Schmuggel stammenden Gewinne in Immobilien und Fahrzeuge investiert haben.

Für internationalen Drogenhandel wurden beide bereits 2013 rechtskräftig verurteilt. Zu den Vorwürfen zählt auch die Planung eines Angriffs auf die Sängerin Senidah. Arnautovic Smrk hatte wegen seiner früheren Aktivitäten bereits 2022 und 2023 insgesamt neun Monate in Untersuchungshaft verbracht, ehe gegen ihn Auflagen verhängt wurden.

Verteidiger im Unklaren

Sein Verteidiger Alen Begovic zeigte sich zum Zeitpunkt der Razzia noch ohne gesicherte Informationen über den Verbleib seines Mandanten: „Wir haben noch keine Bestätigung, dass er vorgeführt wurde. Die Durchsuchungen laufen derzeit, aber eine Festnahme ist uns bislang nicht bekannt.“

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KO KOSMO-Redaktion
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