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Faßmann legt Schulpläne vor: Diese 5 Änderungen kommen auf Schüler zu

Bildungsminister Heinz Faßmann. (Foto: Bundeskanzleramt Österreich/Facebook)

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) legt heute seine Pläne für ein “pädagogisches Paket” dem Ministerrat vor. Ab Herbst nächsten Jahres sollen die Ideen umgesetzt werden.

In den kommenden Monaten soll das “Pädagogik-Paket” erarbeitet werden und im Schuljahr 2019/20 auch umgesetzt werden. Diese Änderungen beziehen sich hauptsächlich auf Noten. Der Bildungsminister Heinz Faßmann möchte die Leistungsbeurteilung in fünf Schritten reformieren.

1. Einheitliche Schulreife-Kriterien: Derzeit kommen in Salzburg 24 Prozent der Kinder in die Vorschule. Während in der Steiermark nur ein Prozent der Kinder die Vorschule besuchen. Bevor die Kinder mit der Schule beginnen, soll ein einheitlicher Katalog zu Schulreifekriterien österreichweit gleiche Voraussetzungen schaffen. Feinmotorik oder zahlenbezogenes Vorwissen werden getestet.

2. Talent-Checks: Am Ende der dritten Klasse werden einige Schüler auf ihre Talente getestet. Diese Talent-Checks werden als Hilfe für Lehrer dienen und nicht als Aufnahmeprüfung für die weitere Schullaufbahn. Am Ende der siebten Schulstufe wird erneut ein Test durchgeführt, der als Hilfestellung für Elter und den Lehrern als Basis für die Beratung nutzen soll.

3. Aufwertung der Noten: Weiters werden die Noten in den Volksschulen aufgewertet. Faßmann legt einen Schwerpunkt auf Ziffern im Notensystem. Sein Plan die alternative Beurteilung abschaffen, stieß auf Kritik. Deshalb wird die alternative Beurteilung zusätzlich beibehalten.

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