Bei einer Treibjagd in Michaelnbach kam es am Sonntag zu einem folgenschweren Zwischenfall. Ein 62 Jahre alter Weidmann (Jäger) verletzte einen Jagdkollegen, als er eigentlich einen Hasen erlegen wollte. Der 67-jährige Jagdteilnehmer wurde von zwei Schrotkugeln getroffen.
Unglücklicher Querschläger
Der Vorfall ereignete sich, als die Jagdgesellschaft ein abschüssiges Waldstück umstellt hatte, um Wild auf ein benachbartes Feld zu treiben. Der Schütze befand sich in einer Bodensenke und gab einen Schuss auf einen vorbeilaufenden Hasen ab. Nach ersten Erkenntnissen prallte die Munition von einem Stein ab und änderte dadurch ihre Flugbahn. Dadurch wurden die Schrotkugeln in Richtung des 67-Jährigen gelenkt, der etwa 120 Meter entfernt auf einer Anhöhe positioniert war.
Ein Notarzt versorgte den Verletzten vor Ort, bevor dieser ins Krankenhaus transportiert wurde.
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.