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Messerattacke

Wortlos zugestochen: Joggender Polizist aus dem Nichts attackiert

Wortlos zugestochen: Joggender Polizist aus dem Nichts attackiert
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Eine kurze Dehnpause in Ottakring, ein Fremder aus dem Nichts – und plötzlich blitzt eine Klinge. Der Mann ist Polizist, aber nicht im Dienst.

Ein Polizist, der am Dienstagnachmittag in seiner Freizeit durch Wien-Ottakring joggte, ist an der Kreuzung Hasnerstraße/Hettenkofergasse mit einem Messer attackiert und verletzt worden. Der Beamte leistete Gegenwehr und rief um Hilfe, der Angreifer ergriff daraufhin die Flucht. Die Rettung versorgte den Verletzten und brachte ihn ins Spital.

Ort des Geschehens

Wortloser Angriff

Der 37-Jährige hatte seinen Lauf nur kurz unterbrochen, um sich zu dehnen, als ihn der Mann ersten Angaben zufolge wortlos angriff. Der Täter soll versucht haben, ihm in die Nieren zu stechen. Verletzungen in diesem Bereich gelten als potenziell lebensgefährlich.

Auf seiner Flucht lief der Angreifer in Richtung U3-Station Ottakring. Am Tatort sicherten Polizisten ein Küchenmesser, bei dem die Klinge mehrfach gebrochen war.

Der Polizist setzte sich zur Wehr und machte durch Rufe Passanten auf die Situation aufmerksam. Von der Rettung erstversorgt, wurde der Verletzte anschließend ins Krankenhaus gebracht. Schauplatz des Geschehens war die Kreuzung Hasnerstraße und Hettenkofergasse in Wien-Ottakring.

Festnahme des Verdächtigen

Eine genaue Personenbeschreibung und Aufnahmen einer Überwachungskamera führten Beamte der Polizeiinspektionen Wattgasse und Brunnengasse wenig später zum Verdächtigen, der festgenommen wurde. Polizeisprecherin Julia Schick teilte mit: „Bei dem mutmaßlichen Angreifer handelt es sich um einen 29-jährigen syrischen Staatsbürger. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der Mann geständig.“

Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete an, den Mann in eine Justizanstalt einzuliefern.

Die weiteren Ermittlungen liegen beim Landeskriminalamt Wien.

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KO KOSMO-Redaktion
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