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Gleichstellungsgesetz

Frauenquote soll in Aufsichtsräten auf 40 % ab 2026 steigen

Frauenquote soll in Aufsichtsräten auf 40 % ab 2026 steigen
(FOTO: BKA/​Andy Wenzel)
2 Min. Lesezeit |

Österreich verschärft die Regeln für Konzerne: Ab 2026 müssen Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen zu mindestens 40 Prozent mit Frauen besetzt sein.

Ab 2026 müssen börsennotierte Unternehmen eine Frauenquote von mindestens 40 Prozent in ihren Aufsichtsräten erfüllen. Diese Regelung, die am 30. Juni 2026 wirksam wird, stellt die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie „Women-on-Boards“ dar, wie Justizministerin Anna Sporrer am Mittwoch nach der Ministerratssitzung bekannt gab. Bei Verstößen gegen diese Quote sieht das Gesetz vor, dass vakante Aufsichtsratsposten unbesetzt bleiben müssen.

Darüber hinaus sollen die Sozialpartner verstärkt in die Pflicht genommen werden, Frauen zu fördern – auch durch Betriebsvereinbarungen, die speziell auf die mittleren Führungsebenen abzielen.

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Bisherige Erfolge

Die bisherigen Maßnahmen haben bereits Wirkung gezeigt, erläuterte Sporrer. Der Frauenanteil in Aufsichtsräten konnte auf etwa 32 Prozent angehoben werden. Mit der neuen EU-Vorgabe soll dieser Wert nun auf 40 Prozent steigen.

Für die Vorstände der Unternehmen wird es hingegen vorerst keine verbindliche Quote geben. Die Justizministerin räumte ein, dass eine solche Regelung zwar „wünschenswert gewesen“ wäre, sich jedoch während der Verhandlungen herausgestellt habe, dass eine Umsetzung besonders in technisch orientierten Branchen innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens nicht realisierbar sei.

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KO KOSMO-Redaktion
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