Ein Streit um 4.000 Euro eskalierte in Wien: Ein 59-Jähriger bedrohte seinen Nachbarn mit einem Messer. Die Polizei ermittelt nun.
Ein Streit in Wien-Döbling zwischen einem 59-jährigen Afghanen und seinem 27-jährigen Nachbarn führte am Montagabend zu einer vorübergehenden Festnahme. Der Auslöser des Konflikts war eine offene Geldschuld von 4.000 Euro, die der Nachbar vom Sohn des älteren Mannes einforderte. Bei einem Besuch in der Wohnung des 59-Jährigen, während der Sohn abwesend war, eskalierte die Situation.
Eskalation des Streits
Berichten zufolge bedrohte der ältere Mann den Nachbarn mit einem Gemüsemesser. Obwohl der 59-Jährige die Bedrohungsvorwürfe bestritt, gab er zu, dass es zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Das Opfer lieferte eine präzise Beschreibung des Messers mit einem roten Griff, das später im Backofen des Verdächtigen entdeckt wurde, offenbar um es zu verbergen.
Nach der Vernehmung durch die Polizei entschied die Staatsanwaltschaft Wien, den Mann auf freiem Fuß anzuzeigen.