Gesundheitsrisiko: Tierfett aus Schlachtabfällen in Weichspülern nachgewiesen!

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Gesundheitsrisiko: Tierfett aus Schlachtabfällen in Weichspülern nachgewiesen!

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Weichspüler
FOTO: iStockphoto

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Verbraucherschützer warnen vor Weichspülern, die unsere Wäsche nicht nur kuschelig weich machen, sondern neben Rinderfett auch kritische Duftstoffe enthalten, die der Gesundheit schaden können.

Es gibt einiges, das gegen Weichspüler im Allgemeinen spricht. Dass sie die Gewebefasern glätten, sie weich machen, verhindern, dass sich das Kleidungsstück statisch auflädt und auch noch angenehm duftet, hat nämlich zur Folge, dass sie aufgrund der eingesetzten Chemikalien sowohl für die Umwelt als auch für unsere Gesundheit schädlich sind.

Denn nicht jede Haut verträgt Weichspülmittel gut, weshalb sie auf die eingesetzten Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe häufig mit Hautrötungen, Juckreiz oder gar Allergien reagiert. Laut des Verbraucherschutzes können die Inhaltsstoffe sogar karzinogen und krebserregend wirken.

Das Ganze hat aber auch einen ziemlichen Ekelfaktor, denn Weichspüler besteht zum Teil aus Rinderfett und Schlachtabfällen. Das Fett verbirgt sich hinter dem Begriff „Dihydrogenated Tallowoylethyl Hydroxyethylmonium Methosulfate“. Für das weiche Tragegefühl ist nämlich der Tiertalg verantwortlich, der sich wie ein Film um die Gewebefasern legt.

Der Grund weshalb viele Hersteller auf Schlacht-Abfallprodukte zurückgreifen, sind die günstigen Beschaffungskosten. Nur das Vegan-Siegel mit der Blume deutet auf einen Weichspüler hin, der keinerlei tierische Inhaltsstoffe enthält.

Laut des Verbraucherschutzes braucht es für saubere und frische Wäsche nur ein Vollwaschmittel und ein Fleckensalz gegen hartnäckige Flecken. Geraten wird allerdings, in regelmäßigen Abständen bei höheren Temperaturen zu waschen, um Bakterien und Pilze in der Trommel abzutöten.

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