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Volksfest

Haaland und der Waschbär: Dieses Souvenir sorgt für Lacher

Haaland und der Waschbär: Dieses Souvenir sorgt für Lacher
(FOTO: EPA / JAN LANGHAUG)
2 Min. Lesezeit |

Oslo feiert, der König empfängt – und Erling Haaland reist mit einem ausgestopften Waschbären im Gepäck nach Sizilien.

Das Ausscheiden war bitter, der Empfang dennoch überwältigend. Die norwegische Männer-Nationalmannschaft hatte am Samstag mit einem 1:2 nach Verlängerung gegen England den Traum vom WM-Halbfinale begraben müssen – und dennoch strömten bereits am frühen Nachmittag Zehntausende in die Osloer Innenstadt, um eine Mannschaft zu feiern, die mit dem Viertelfinaleinzug Historisches geleistet hatte. Allein auf dem Abschnitt zwischen dem Königlichen Schloss und dem Universitätsplatz, einer Strecke von rund 450 Metern, drängten sich 88.000 Menschen.

Zuvor hatte König Harald die Spieler zu einer Audienz empfangen. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, berichtete Kapitän Martin Ödegaard. Flankiert von der Königlichen Garde traten die Nationalspieler anschließend vor die jubelnde Menge.

Haalands Souvenir

Einer fehlte beim Finale der Feierlichkeiten jedoch: Erling Haaland, der bei diesem Turnier sieben Treffer erzielt hatte, war bereits früher aufgebrochen – in Richtung Sizilien-Urlaub. Bei seiner Ankunft in Oslo hatte er ein ungewöhnliches Mitbringsel dabei: einen ausgestopften Waschbären. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram.

Das Tier hält eine Glasflasche in den Pfoten. Wie das Portal „The Athletic“ berichtet, erstand Haaland das Souvenir in Texas, genauer gesagt im Wild Bill’s Western Store. „Wir hatten in den letzten Jahren ein paar dieser ausgestopften Waschbären im Laden, und er war offensichtlich von ihnen und ein paar Eichhörnchen fasziniert“, sagte Inhaberin Julie Newport dem Portal. Haaland hatte seinen Besuch dort auch in einem YouTube-Video festgehalten.

Wikinger-Rudergruß

So verpasste er auch den kollektiven Abschluss auf den Schlossstufen: den „Wikinger-Rudergruß“, angeführt von Kronprinz Haakon, der den Rhythmus auf einer Trommel vorgab. „Ich habe mein Bestes gegeben, wir sind etwas ins Hintertreffen geraten. Sie haben gut gerudert“, sagte Haakon.

Danach rollte die Mannschaft in einem offenen Bus durch die Straßen Oslos. „Hier zu stehen und ein bisschen Geschichte geschrieben zu haben, das sind Erinnerungen, die für immer bleiben werden“, sagte Torwart Örjan Nyland.

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KO KOSMO-Redaktion
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