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Heimreise nach Serbien: Diese Grenzübergänge sollten Balkan-Reisende kennen

Heimreise nach Serbien: Diese Grenzübergänge sollten Balkan-Reisende kennen
(Symbolbild FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Die Sommersaison ist in vollem Gange, und für viele Österreicherinnen und Österreicher mit Wurzeln auf dem Balkan führt der Weg früher oder später über die serbische Grenze. Nach aktuellen Angaben des serbischen Automobilklubs AMSS bewegen sich die Wartezeiten an mehreren Übergängen derzeit im Bereich von rund 30 Minuten – sowohl für die Ein- als auch für die Ausreise mit dem Pkw.

Doch wer nur auf diese Zahl schaut, plant unvollständig: AMSS weist ausdrücklich darauf hin, dass die Wartezeiten auf der jeweiligen Nachbarseite zusätzlich einzukalkulieren sind – und dort kann es erheblich länger dauern. Besonders betroffen sind die Übergänge an der ungarisch-serbischen Grenze, die für Reisende aus Österreich traditionell die wichtigsten Routen darstellen.

Übergänge im Überblick

Horgoš II hat sich seit dem 1. Mai 2026 als weitere Option etabliert: Der Übergang ist seither rund um die Uhr in Betrieb und steht dem internationalen Personenverkehr offen – allerdings ausschließlich für Pkw, nicht für Busse oder Lkw. Neben serbischen und ungarischen Staatsbürgern dürfen ihn auch Reisende aus EU-Ländern sowie aus der Schweiz, Norwegen und Island passieren. Die aktuellen AMSS-Daten weisen auch hier Wartezeiten von etwa 30 Minuten aus.

Kelebija stellt eine weitere Möglichkeit dar, den Grenzübertritt zu bewältigen. AMSS gibt die Wartezeiten für Ein- und Ausreise dort ebenfalls mit rund 30 Minuten an. Gleichzeitig gilt auch an diesem Übergang: Die Situation auf ungarischer Seite muss in die Reiseplanung einbezogen werden – vor allem an Wochenenden, Feiertagen und während der großen Rückreisewellen kann dieser Faktor den Unterschied zwischen einem kurzen Stopp und einer langen Wartezeit ausmachen.

Kroatische Route

Wer die Route über Kroatien wählt, passiert in der Regel den Übergang Batrovci/Bajakovo an der kroatisch-serbischen Grenze. Für Pkw nennt AMSS zwar ebenfalls rund 30 Minuten auf serbischer Seite, betont aber, dass die kroatischen Abfertigungsanlagen häufig deutlich längere Verzögerungen verursachen. Für Lkw werden auf serbischer Seite bei der Ausreise sogar bis zu 180 Minuten angegeben. Hinzu kommt: Auf der Strecke zwischen Kuzmin und Batrovci laufen noch bis zum 15. Juli 2026 Bauarbeiten, bei denen Überholspuren abschnittsweise gesperrt sind.

Als ruhigere Alternative gilt Bački Breg an der ungarisch-serbischen Grenze. Auch dort liegen die AMSS-Wartezeiten bei rund 30 Minuten, der Übergang ist durchgehend geöffnet – allerdings nicht für den Schwerverkehr ausgelegt.

Wer die Reise möglichst stressfrei gestalten möchte, sollte vor der Abfahrt nicht nur die serbischen Wartezeiten prüfen, sondern stets die Gesamtsituation auf beiden Seiten der Grenze im Blick behalten. Wochenenden lassen sich nach Möglichkeit meiden, kleinere Übergänge können eine sinnvolle Ausweichoption sein, und Live-Kameras an den Grenzstellen liefern kurzfristig aktuelle Einblicke in die tatsächliche Lage vor Ort.

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KO KOSMO-Redaktion
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