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strenge Regeln

Hitzewelle in Wien: Grillverbot wegen extremer Temperaturen!

Hitzewelle in Wien: Grillverbot wegen extremer Temperaturen!
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Obwohl die aktuelle Waldbrandgefahr in Wien unterdurchschnittlich ist, wird das bestehende Grillverbot weiterhin aufrechterhalten. Die anhaltende Trockenheit und Temperaturen von bis zu 35 Grad veranlassen die Behörden zu dieser Vorsichtsmaßnahme. Wer das Verbot missachtet, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.

Das Wetter in Wien erinnert seit Wochen an tropische Verhältnisse. Trotz der gefühlten Hitze liegt die Waldbrandgefahr laut Experten jedoch nicht im kritischen Bereich. Mortimer Müller von der Universität für Bodenkultur betont im Gespräch mit dem „ORF“, dass menschliches Fehlverhalten wie weggeworfene Zigaretten und unachtsame Lagerfeuer die Hauptursache für Waldbrände darstellen. 85 Prozent aller Waldbrände in Österreich werden durch Fahrlässigkeit ausgelöst.

Strikte Regelungen

Bereits seit dem 23. Juli gilt in Wien ein striktes Verbot für das Rauchen und Hantieren mit Feuer in waldnahen Regionen, einschließlich Grillplätzen und Grillzonen. Die Regelung soll verhindern, dass die ohnehin trockenen Wälder in Brand geraten. Sobald ein nachhaltiger Niederschlag einsetzt, wird das Verbot aufgehoben. In privaten Gärten außerhalb der Gefahrenzone darf hingegen weiterhin gegrillt werden. Im Brandfall sollte umgehend die Feuerwehr unter der Nummer 122 alarmiert werden.

Laut Expertenaussagen, darunter Mortimer Müller, trugen die feuchten Wetterbedingungen im Frühjahr sowie die Starkniederschläge im Juli und August dazu bei, dass dieses Jahr insgesamt als feucht gilt. Die typischen Baumarten in Wien, wie Buchen, sind zudem weniger brandanfällig. Kiefernwälder hingegen stellen ein höheres Risiko dar.

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Kontrollen und Strafen

Die Einhaltung des Grillverbots wird streng überwacht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehrerer Magistratsabteilungen kontrollieren intensiv die öffentlichen Grillplätze. Bei Verstößen drohen empfindliche Strafen von bis zu 7.300 Euro. „Gegebenenfalls wird Anzeige erstattet“, so der Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien gegenüber der „Heute“.

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KO KOSMO-Redaktion
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