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Tragödie

Schlucht des Todes: L’Osteria-Gründer stirbt bei Oldtimer-Rallye

Schlucht des Todes: L’Osteria-Gründer stirbt bei Oldtimer-Rallye
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Oldtimer-Unfall auf Mallorca reißt einen der bekanntesten Gastronomen Europas aus dem Leben – mit 63 Jahren.

Klaus Rader, einer der Gründer der Restaurantkette L’Osteria, ist bei einem Unfall während einer Oldtimer-Rallye auf Mallorca ums Leben gekommen.

Das Unglück ereignete sich am 9. Oktober im Rahmen der Rallye 550 Challenge Mallorca. Am Kilometer 10 der Ma-10 bei Mortitx verlor Raders Fahrzeug in Fahrtrichtung Lluc von Pollença die Kontrolle und stürzte in eine Schlucht. Alle Rettungsversuche blieben erfolglos – der 63-Jährige überlebte den Aufprall nicht. Seine 39-jährige Beifahrerin erlitt Verletzungen am Rückenmark.

Die Organisation der Rallye beendete nach dem Unfall alle noch ausstehenden Wertungsprüfungen und erklärte den Wettbewerb für beendet.

L’Osteria-Gründer

Rader zählte zu den prägenden Unternehmerpersönlichkeiten der europäischen Gastronomieszene. Gemeinsam mit Friedemann Findeis rief er 1999 in Nürnberg die Restaurantkette L’Osteria ins Leben. Was als einzelnes Lokal begann, wuchs über die Jahre zu einem Unternehmen mit mehr als 200 Standorten in zehn Ländern heran.

Der Erfolg der Kette gründet sich vor allem auf ihre Pizzen und Pasta-Gerichte. Im Jahr 2022 trennten sich Rader und sein Geschäftspartner von der Mehrheit an L’Osteria – der Verkauf an die Investmentgesellschaft McWin bewertete die Kette mit rund 400 Millionen Euro.

Soziales Engagement

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit war Rader auch sozial aktiv, besonders im Bereich der Unterstützung herzkranker Kinder. Mit L’Osteria hinterließ er zudem einen nachhaltigen Eindruck in der Systemgastronomie des deutschsprachigen Raums – darunter auch in Österreich, wo die Kette an mehreren Standorten vertreten ist.

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KO KOSMO-Redaktion
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