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Zugunglück

Hochgeschwindigkeitszüge kollidieren – Zahlreiche Todesopfer befürchtet

Hochgeschwindigkeitszüge kollidieren – Zahlreiche Todesopfer befürchtet
FOTO: Screenshot X
2 Min. Lesezeit |

Mindestens 39 Tote, zahlreiche Verletzte: In Zentralspanien sind am Mittwochmorgen zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen. Mehrere Waggons entgleisten, der Bahnverkehr auf einer wichtigen Strecke wurde eingestellt.

Zwei Hochgeschwindigkeitszüge sind am Mittwochmorgen in der spanischen Provinz Toledo verunglückt. Laut der spanischen Zeitung „El País“, die sich auf Regierungskreise beruft, soll es mindestens 39 Todesopfer geben. Die Regierung befürchtet demnach, dass die Zahl der Toten noch steigen könnte. Zahlreiche Fahrgäste wurden verletzt.

Das Unglück ereignete sich kurz nach 9 Uhr zwischen den Ortschaften Los Yébenes und Urda in Zentralspanien. Wie „El País“ berichtet, entgleisten zwei Waggons und stürzten eine Böschung hinab. Rettungskräfte trafen am Unfallort ein, um die Verletzten zu versorgen.

An dem Unfall waren zwei Züge beteiligt, die in Richtung Süden nach Andalusien unterwegs waren. Nach Angaben des spanischen Bahninfrastrukturbetreibers ADIF fuhr einer der Züge auf das Ende des anderen auf. Einer der Züge gehört dem staatlichen Bahnunternehmen Renfe, der andere dem privaten Anbieter Iryo.

Streckensperrung

Der spanische Bahninfrastrukturbetreiber ADIF stellte den Zugverkehr auf der Strecke Madrid–Ciudad Real–Andalusien vollständig ein. Eine genaue Zahl der Todesopfer und Verletzten nannte das Unternehmen zunächst nicht.

Manuel Galáns, Bürgermeister der nahe gelegenen Stadt Urda, erklärte gegenüber dem staatlichen Fernsehsender TVE, dass vor Ort zahlreiche verletzte Passagiere versorgt werden müssten. Die Katastrophenschutzbehörden baten die Stadtverwaltung, einen Sportpavillon für die Betreuung der betroffenen Reisenden vorzubereiten.

Unfallhergang

Nach bisherigen Angaben fuhr einer der beiden Hochgeschwindigkeitszüge auf das Zugende des anderen auf. Die genauen Umstände des Zusammenstoßes waren zunächst unklar. Die Rettungsmaßnahmen liefen am Mittwochvormittag noch.

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KO KOSMO-Redaktion
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