Ein 61-jähriger Mann ist nach einem tragischen Zwischenfall mit einem Magnetresonanztomographen (MRT) verstorben. Der Vorfall ereignete sich vor wenigen Tagen in einer medizinischen Einrichtung auf Long Island, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Nach Angaben der Polizei des Bezirks Nassau handelte es sich bei dem Verstorbenen nicht um einen Patienten, sondern um eine Begleitperson.
Der Mann hatte den MRT-Raum unerlaubt betreten, während er eine massive Metallkette um den Hals trug. Wie Augenzeugen dem Fernsehsender CBS berichteten, missachtete er dabei die ausdrücklichen Warnungen des Klinikpersonals. Offenbar reagierte er auf Hilferufe eines Familienmitglieds – vermutlich seiner Frau –, das gerade untersucht wurde.
Tödliche Magnetkraft
Das starke Magnetfeld des in Betrieb befindlichen Geräts zog den Mann mit voller Wucht an und verursachte lebensgefährliche Verletzungen. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung verstarb er einen Tag später im North Shore University Hospital.
Die genaue Todesursache steht noch nicht fest. Eine Ärztin des North Shore Hospitals erläuterte gegenüber CBS mögliche Szenarien: „Wenn die Kette um den Hals gewickelt war, könnte dies zu verschiedenen Verletzungen geführt haben, die eine Erstickung verursachten. Es könnte zu Asphyxie oder schweren Verletzungen der Halswirbelsäule gekommen sein.“
Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, geht derzeit jedoch nicht von einem Verbrechen aus.
Wie neueste Berichte zeigen, wog die Metallkette etwa neun Kilogramm und der Mann war nach dem Vorfall etwa eine Stunde im Gerät eingeklemmt, bevor Rettungskräfte die Kette entfernen konnten. Die Polizei untersucht nun, ob Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften oder menschliches Versagen zu dem tragischen Unfall beigetragen haben könnten.
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Seltene, aber gefährliche Unfälle
Tödliche Unfälle mit MRT-Geräten sind laut Medizinexperten äußerst selten. Dennoch betonen Fachleute, dass selbst kleine metallische Gegenstände im starken Magnetfeld eines MRT-Geräts zu gefährlichen Geschossen werden können. Sicherheitsprotokolle in Kliniken sehen vor, dass sowohl Patienten als auch Begleitpersonen vor dem Betreten des MRT-Raums gründlich auf metallische Gegenstände kontrolliert werden müssen.
Medizinisches Personal ist angewiesen, alle Personen vor der Untersuchung umfassend über die Risiken aufzuklären und entsprechende Belehrungen durchzuführen, um solche tragischen Vorfälle zu verhindern.
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