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Flugchaos

Computercrash stoppt kompletten Flugverkehr: Softwarefehler legt Airline komplett lahm

Computercrash stoppt kompletten Flugverkehr: Softwarefehler legt Airline komplett lahm
FOTO: iStock/dislentev
2 Min. Lesezeit |

Ein Softwarefehler legte den gesamten Flugbetrieb von Alaska Airlines lahm. Drei Stunden lang blieben alle Maschinen der Airline und ihrer Tochterfirma am Boden.

Alaska Airlines musste aufgrund eines Computerproblems zeitweise alle Flugverbindungen aussetzen. Wie die Airline gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte, trat die Softwarestörung am Sonntagabend (Ortszeit) auf und beeinträchtigte den gesamten Flugbetrieb. Das Unternehmen ordnete daraufhin eine „vorübergehende, systemweite Unterbrechung“ an, bis die technische Störung behoben werden konnte. Von dieser Maßnahme waren auch Flugzeuge der Tochterfirma Horizon Air betroffen. Nach etwa drei Stunden konnte der reguläre Flugverkehr wieder aufgenommen werden.

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) bestätigte, dass Alaska Airlines einen umfassenden Flugstopp beantragt hatte. Auf dem Statussystem der Behörde wurde vermerkt, dass sämtliche Destinationen vom Bodenstopp der Alaska-Maschinen betroffen waren. Die Fluggesellschaft bat ihre Kunden um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten und empfahl Reisenden, vor der Anreise zum Flughafen ihren aktuellen Flugstatus zu überprüfen.

Die genaue Ursache des IT-Ausfalls wurde von Alaska Airlines bisher nicht detailliert offengelegt. Die Airline sprach nur allgemein von einer „IT outage“, die sämtliche Betriebsabläufe beeinträchtigte. Auch nach der Wiederaufnahme des Flugverkehrs warnte das Unternehmen vor anhaltenden Verspätungen im Flugplan und riet Passagieren dringend, sich vor der Anreise zum Flughafen über den aktuellen Status ihrer Verbindung zu informieren.

Flotte und Betrieb

Nach Angaben der Unternehmenswebsite betreibt die Alaska Air Group insgesamt 325 Luftfahrzeuge, darunter 238 Boeing 737 sowie 87 Maschinen vom Typ Embraer 175.

Boeing-Probleme

In den vergangenen Monaten stand Alaska Airlines hauptsächlich wegen Schwierigkeiten mit Flugzeugen des krisengeplagten US-Herstellers Boeing im Fokus der Öffentlichkeit. Ein besonders gravierender Vorfall ereignete sich im Jänner 2024, als bei einer Boeing 737 MAX 9 der Fluggesellschaft kurz nach dem Start in Portland im US-Bundesstaat Oregon ein Teil der Kabinenwand herausbrach. Die Besatzung musste daraufhin umkehren und eine Notlandung durchführen.

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KO KOSMO-Redaktion
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