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Teuerungswelle

Weiterer Preisschock: DAS wird ab nächster Woche teurer!

Weiterer Preisschock: DAS wird ab nächster Woche teurer!
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3 Min. Lesezeit |

Österreichs Bürger müssen tiefer in die Tasche greifen: Nach Reisepass, Führerschein und Personalausweis trifft die nächste Preiserhöhung das beliebte Klimaticket.

Die nächste Preiserhöhung steht bereits mit 1. August bevor. Im Rahmen der laufenden Budget-Konsolidierung wird nicht nur das kostenlose Klimaticket für Personen ab 18 Jahren eingestellt, sondern auch der reguläre Tarif angehoben. Wer künftig das österreichweite Klimaticket erwerben möchte, muss ab August 1.300 Euro statt der bisherigen 1.095 Euro bezahlen. Für die ermäßigte Variante werden 975 Euro fällig – ein deutlicher Anstieg gegenüber den bisher verlangten 821 Euro.

Mit Jahresbeginn folgt eine weitere Preisanpassung: Ab 1. Jänner steigt der Preis auf 1.400 Euro, während die ermäßigte Version dann 1.050 Euro kosten wird.

Die Preiserhöhung betrifft ausschließlich Neukäufe und Verlängerungen des bundesweiten Klimatickets. Bestandskunden, deren Ticket vor dem 1. August 2025 gültig wird, können weiterhin zum bisherigen Preis fahren. Die regionalen Klimatickets der Bundesländer bleiben von der Anpassung unberührt und werden weiterhin von den jeweiligen Verkehrsverbünden geregelt.

Als Begründung für die Preisanpassung verweist die Regierung auf die seit 2021 um rund 24 Prozent gestiegene Inflation, während der Ticketpreis bisher nur um etwa acht Prozent angehoben wurde. Auch die nachhaltige Finanzierung des öffentlichen Verkehrs spiele eine Rolle.

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Im europäischen Vergleich bleibt das Klimaticket trotz Preiserhöhung verhältnismäßig günstig. Das vergleichbare Schweizer Generalabonnement kostet derzeit mehr als 4.300 Euro pro Jahr – mehr als das Dreifache des künftigen österreichischen Preises.

Behördliche Gebührenerhöhungen

Die aktuelle Teuerungswelle folgt unmittelbar auf eine Reihe von Gebührenerhöhungen, die erst kürzlich im Zuge des staatlichen Sparprogramms umgesetzt wurden. Seit Juli müssen Bürgerinnen und Bürger für einen Reisepass 112 Euro entrichten – ein Aufschlag von 36 Euro gegenüber dem vorherigen Preis von 76 Euro. Auch bei Personalausweisen schlägt die Erhöhung deutlich zu Buche: Statt 62 Euro werden nun 91 Euro fällig.

Die Ausstellung eines Führerscheins verteuert sich von 61 auf 90 Euro, während ein Zulassungsschein mit 178 Euro nun fast 60 Euro mehr kostet als zuvor. Vergleichsweise moderat fällt die Erhöhung bei Eheschließungen aus, wo die Gebühr von 50 auf 74 Euro angehoben wurde.

Weitere Kostensteigerungen

Namensänderungen werden künftig erheblich kostspieliger. Wer seinen Vor- oder Familiennamen ändern lässt, muss nun 567 Euro bezahlen – ein Plus von rund 184 Euro gegenüber dem bisherigen Betrag von 383 Euro. Auch der Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft wird teurer: Die Gebühr steigt von 1.115 auf 1.488 Euro.

Nachdem zuletzt das Waffenrecht verschärft wurde, folgen nun auch hier Preiserhöhungen. Eine Waffenbesitzkarte kostet künftig 110 Euro statt bisher 74 Euro, während für einen Waffenpass 175 Euro anstelle der bisherigen 118 Euro zu entrichten sind.

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KO KOSMO-Redaktion
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