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Urteilsveröffentlichung

Über Begehren von Heinz-Christian Strache aus Anlass des Artikels „Pietätlos! Ex-Vizekanzler soll mit Mutters Begräbnis Kasse gemacht haben“ vom 16.04.2025

Über Begehren von Heinz-Christian Strache aus Anlass des Artikels „Pietätlos! Ex-Vizekanzler soll mit Mutters Begräbnis Kasse gemacht haben“ vom 16.04.2025
(Foto: EPA/FLORIAN WIESER)
2 Min. Lesezeit |

Über Antrag von Heinz Christian Strache veröffentlichen wir nachstehendes Urteil:
Im Namen der Republik
Durch die Veröffentlichung vom 16.4.2025 auf der Website www.kosmo.at mit der Überschrift „Spendenaffäre – Pietätlos! Ex-Vizekanzler soll mit Mutters Begräbnis Kasse gemacht haben“ und dem weiteren Inhalt, der Wiener Unternehmer und ehemalige Weggefährte des Antragstellers Heinz-Christian Strache, Adnan Danny Khan, erhebe in einem Video mit dem Titel „Abrechnung mit HC Strache“ den Vorwurf, Strache habe nach dem Tod seiner Mutter für die Bestattungskosten insgesamt rund 40.000 Euro von verschiedenen Personen eingesammelt, obwohl die tatsächlichen Begräbniskosten deutlich niedriger gewesen seien, Strache habe Khan einen Tag nach dem Tod seiner Mutter um Geld gebeten, Khan habe ihm 10.000 Euro gegeben, Strache habe danach mit der identischen Geschichte insgesamt 40.000 Euro von mehreren Bekannten erhalten, kurze Zeit danach habe Strache auf Ibiza gefeiert, wobei dies mutmaßlich auch mit den für das Begräbnis eingesammelten Geldern finanziert worden sei, wurde in einem Medium in Bezug auf den Antragsteller Heinz-Christian Strache der objektive Tatbestand der üblen Nachrede hergestellt (§ 6 Abs 1 MedienG). Für die dadurch erlittene persönliche Beeinträchtigung wurde die Twist Zeitschriften Verlag GmbH als Medieninhaberin zur Zahlung einer Entschädigung an den Antragsteller verurteilt.
Landesgericht für Strafsachen Wien
Abt 116, am 15.01.2026

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KO KOSMO-Redaktion
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