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SCHLEICHENDER TOD?

Klimawandel in Österreich erschwert Pandemie

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(FOTO: iStock)

Der Klimawandel ist eines der grundlegenden Weltprobleme. Durch die Pandemie wurde dieser jedoch nach hinten gedrängt, doch was macht die stetige Erderwärmung mit uns?

Laut Expertenprognosen werden die Temperaturen in den kommenden Jahrzehnten auch weiterhin steigen und den sogenannten Treibhauseffekt verursachen. Dieser Dabei verhindern die Treibhausgase in der Atmosphäre, dass Strahlung ins Weltall gelangt. Stattdessen wird sie wieder zur Erde geschickt und erwärmt dadurch die Oberfläche.

In einem offenen Brief an die Regierung, warnen Österreichs Klimawissenschaftler vor fatalen Folgen: „Denn der Klimawandel wird sich weit katastrophaler entwickeln als die schlimmsten Covid-Szenarien. Österreich und Europa müssen dringend raus aus den fossilen Energien in Form von Erdöl und Kohle.“

Auswirkung Mensch
Bereits im Anfang des Sommers wurden ungewöhnlich hohe Temperaturen verzeichnet, was gerade zu Zeiten der Pandemie, weitere Probleme beschert. Die steigende Hitze wirkt sich nicht nur auf Pflanzen und Tiere aus.

Die Menschheit muss sich zurzeit dem Coronavirus stellen, das für eine massive Pandemie gesorgt hat. Unter anderem wurde diese auch vom Klimawandel gefördert. Wetterexperten sprachen heuer von einem schwülen und warmen Klima, was optimal für die Verbreitung von Krankheitserregern und deren Überträgern ist.

In Wien zeigt sich der hohe CO2-Gehalt in der Atmosphäre, der für den Treibhauseffekt verantwortlich ist, auch im Herbst. Wie „science.orf“ berichtete, werfen Bäume ihr Laub bereits zwei Wochen früher ab. Das ist auf eine Übersättigung der Pflanzen zurückzuführen und einen zu dichten CO2-Gehalt.

Lösungsansätze
Die Stadt Wien beschloss im November die Grünflächen weiter auszubauen. Dies soll nicht nur dem Stadtbild, sondern auch der Gesundheit dienen: „Noch mehr Bäume und Grünflächen sowie weniger Asphalt und Beton sind in Zeiten von steigenden Temperaturen und immer häufigeren Hitzesommern wichtige Ziele für die Klimamusterstadt Wien“, so Stadträtin Ulli Sima.

Das Land, laut dem Fortschrittsbericht 2020 zu den Entwicklungen der österreichischen CO2-Emissionen zur Diskussion, sowohl 2018 als auch 2019 die zulässigen Höchstmengen an emittiertem CO2-Äquivalent überschritten haben. Als Hauptverursacher gilt weiterhin der Straßenverkehr.

Da dieser aufgrund der Corona-Krise heuer geringer ausfällt, hofft die österreichische Klimaschutzministerin Leonore Gewessler für das Jahr 2020 eine Punktlandung zu schaffen.

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