Arnautovic-Berater bricht sein Schweigen: Kein unterschriftsreifer Rapid-Deal und ein überraschender Hinweis auf die künftige Karrierestation des ÖFB-Stars.
Nach der Präsentation von Janis Antiste als Arnautovic-Alternative bei Rapid meldet sich nun das Lager des ÖFB-Rekordspielers zu Wort und räumt mit Gerüchten zum gescheiterten Transfer auf. Die in Fußballkreisen als Sensation gehandelte mögliche Rückkehr von Marko Arnautovic in die heimische Bundesliga kam letztlich nicht zustande. Im ORF-Interview bezog sein Bruder und Berater Danijel nun deutlich Stellung. „Ich kann definitiv sagen, dass nie etwas unterschriftsreif war“, erklärte er mit Verweis auf die Gespräche mit Rapids Sportdirektor Markus Katzer. Obwohl Medienberichte von einem Dreimillionen-Angebot für den Offensivmann berichteten, schien dies für die Arnautovic-Seite nicht ausreichend gewesen zu sein. „Wir waren nie an einem Punkt, an dem wir gesagt hätten: Okay, jetzt kann es so weit sein“, stellte Arnautovic unmissverständlich klar.
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Internationale Anfragen
Der Stürmer hält sich derzeit mit einem Privatcoach fit, während im Hintergrund an seiner Zukunft gearbeitet wird. „In den nächsten zehn bis zwölf Tagen werden wir etwas machen“, kündigte der Manager des 35-Jährigen an. Entscheidend sei dabei das Gesamtpaket. Spekulationen über mögliche Wechsel nach Saudi-Arabien oder Russland erteilte er eine klare Absage. Dafür ließ er mit einer überraschenden Information aufhorchen: Der nächste Karriereschritt „muss nicht in Europa sein“, bestätigte er das Vorliegen mehrerer internationaler Anfragen.
Bei der Entscheidungsfindung wolle man sich bewusst Zeit nehmen.
MLS und Saudi-Arabien als mögliche Ziele
Wie aus Branchenkreisen zu erfahren ist, haben dem ÖFB-Star Klubs aus der Major League Soccer (MLS) und der Saudi Pro League konkrete Angebote vorgelegt. Für den 36-jährigen Stürmer stehen dabei regelmäßige Einsatzzeiten und ein attraktives Gesamtpaket im Vordergrund. Erfahrene Spieler mit Europa-Erfahrung genießen in beiden Ligen einen hohen Stellenwert und können dort entsprechend lukrative Verträge aushandeln.
Neben den US-amerikanischen und saudi-arabischen Optionen werden auch türkische Topklubs wie Besiktas und Trabzonspor als potenzielle neue Arbeitgeber gehandelt. Ein Wechsel nach China oder Katar scheint dagegen aktuell nicht zur Debatte zu stehen. Transferexperten sehen vor allem in der MLS eine passende Station für Arnautovic, wo er seine Karriere auf höchstem Niveau fortsetzen und gleichzeitig von den Annehmlichkeiten des amerikanischen Lebensstils profitieren könnte.