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Zwei Verletzte

Brücken-Crash in Linz durch verdecktes Höhenwarnschild? (VIDEO)

Brücken-Crash in Linz durch verdecktes Höhenwarnschild? (VIDEO)
FOTO: Facebook/Berufsfeuerwehr Linz/Screenshot
3 Min. Lesezeit |

Ein Lkw kracht gegen eine Brücke, reißt sie aus der Verankerung und sorgt für Rätselraten. Während die Verletzten außer Lebensgefahr sind, bleibt die Unfallursache im Dunkeln.

Nach dem verheerenden Lkw-Unfall an einer Brücke im Linzer Süden herrscht weiterhin Ratlosigkeit über die genauen Umstände. Der Aufprall war so heftig, dass die Brückenkonstruktion aus ihrer Verankerung gerissen wurde. Die beiden Insassen im Alter von 18 und 22 Jahren wurden im Führerhaus eingeklemmt, befinden sich mittlerweile aber nicht mehr in Lebensgefahr. Zur konkreten Unfallursache gibt es noch keine offiziellen Angaben. Polizeieinsatzleiter Christian Dangl betonte am Mittwoch lediglich: „Viele fragen sich, was da passiert ist.“ Weitere Aussagen zur Unfallursache vermied er mit dem Hinweis, dies sei „alles Spekulation“.

Erste Vermutungen

Unmittelbar nach dem Unglück kursierten dennoch erste Vermutungen über einen möglichen Fahrfehler. Der Lkw-Fahrer könnte demnach die Durchfahrtshöhe falsch eingeschätzt haben. Eine aufmerksame Zeugin berichtete zudem von einem Aufkleber, der die Brückenbeschilderung teilweise verdeckte. Auch Aufnahmen vom Abtransport des Fahrzeugs deuten darauf hin, dass die Höhenbegrenzung möglicherweise schlecht erkennbar war. Normalerweise würden Fahrzeuge dieser Größenordnung die Straße meiden, da die Brücke zu niedrig sei.

Wie mittlerweile bekannt wurde, prüfen die Ermittler, ob ein teilweise verdecktes Verkehrszeichen an der Unfallstelle zur Beeinträchtigung der Sichtbarkeit der Höhenbegrenzung geführt haben könnte. Die Polizei untersucht, ob die Beschilderung den gesetzlichen Vorschriften entsprach und inwieweit dies zum Unfallgeschehen beigetragen haben könnte.

Technische Unfallursache identifiziert

Die Polizei hat inzwischen bestätigt, dass der Unfall durch einen nicht vollständig abgesenkten Kranaufbau des Lkw verursacht wurde. Beim Versuch, die Brücke in der Gabésstraße zu passieren, prallte dieser gegen die Konstruktion. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das etwa 50 Tonnen schwere Brückenteil aus seiner Verankerung gerissen und stürzte auf das Fahrzeug. Die beiden Insassen wurden dabei schwer verletzt, sind nach Angaben des Kepler Uniklinikums und des Roten Kreuzes mittlerweile jedoch außer Lebensgefahr und ansprechbar.

📍 Ort des Geschehens

Laufende Ermittlungen

Die Polizei hält sich mit voreiligen Schlüssen zurück. „Es werden jetzt Beweise und Material gesammelt, die zur Klärung beitragen könnten“, erklärte eine Polizeisprecherin am Donnerstag auf Nachfrage. Entscheidend für die Aufklärung werden die Aussagen der beiden Lkw-Insassen sein. „Die Einvernahmen sind noch abzuwarten“, so die Sprecherin weiter. Sobald der Gesundheitszustand der Verletzten es zulässt, sollen sie zum Unfallhergang befragt werden. Nach Abschluss aller Ermittlungen wird der Bericht an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

Ein genauer Zeitrahmen für diesen Prozess steht derzeit noch nicht fest.

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KO KOSMO-Redaktion
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