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Nach Arnautovic-Absage: Rapid buhlt um Stürmer

Nach Arnautovic-Absage: Rapid buhlt um Stürmer
EPA/SERGEY DOLZHENKO
2 Min. Lesezeit |

Nach dem geplatzten Arnautovic-Deal sucht Rapid Wien fieberhaft nach Alternativen. Ein finnischer Flügelstürmer und zwei weitere Kandidaten stehen im Fokus.

Nach der Absage von Marko Arnautovic muss Rapid Wien weiterhin auf Stürmersuche gehen. Der Traditionsverein verfügt durch den lukrativen Transfer von Isak Jansson nach Nizza, der knapp zehn Millionen Euro in die Vereinskasse spülte, über das nötige Kleingeld für offensive Verstärkungen. Ein neuer Name taucht nun auf dem Radar der Hütteldorfer auf: Aus Finnland berichtet „MTV Urheilu“, dass Rapid-Sportdirektor Markus Katzer bei Ilves Tampere wegen Oiva Jukkola vorstellig geworden ist.

Der 23-jährige Flügelstürmer hat erst kürzlich seinen Vertrag bis Ende 2026 verlängert und wird derzeit mit einem Marktwert von 450.000 Euro gehandelt. In der laufenden Saison der finnischen Ganzjahresmeisterschaft kommt Jukkola auf vier Treffer und zwei Vorlagen in 19 Pflichtspieleinsätzen. Der Finne überzeugt vor allem durch seine Vielseitigkeit auf beiden Flügeln und seine physische Präsenz, was ihn für Rapids flexibles Offensivsystem besonders interessant macht. Seine hohe Laufbereitschaft und taktische Anpassungsfähigkeit prädestinieren ihn zudem als wertvolle Ergänzung für das Pressing- und Umschaltspiel der Hütteldorfer.

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Weitere Kandidaten

Mit dem dänischen Angreifer Isak Steiner Jensen vom Erstligisten Viborg FF befinden sich die Grün-Weißen bereits in fortgeschrittenen Gesprächen, allerdings buhlt auch der niederländische Spitzenklub AZ Alkmaar um die Dienste des 21-Jährigen. Das Rennen um die neue Offensivkraft bleibt also spannend.

Als Topkandidat gilt momentan der 22-jährige Franzose Janis Antiste, der beim italienischen Verein Sassuolo unter Vertrag steht und zuletzt an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen war.

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Für die Rapidler geht damit eine ereignisreiche Woche zu Ende. Am Freitag platzte der Traum von einer Verpflichtung des österreichischen Nationalspielers Arnautovic – ein herber Rückschlag für die Ambitionen des Vereins.

Im Vergleich zu Arnautovic, der als erfahrener Zielspieler und Führungspersönlichkeit gilt, bieten Jukkola, Jensen und Antiste vor allem Entwicklungspotenzial, geringere Gehaltsforderungen und eine höhere Flexibilität im Angriff. Allerdings reichen die drei Kandidaten in puncto internationaler Erfahrung und Durchschlagskraft im Strafraum nicht an das Niveau des Nationalspielers heran.

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KO KOSMO-Redaktion
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