Der Transferpoker um Österreichs Torgarant Marko Arnautovic spitzt sich zu. Während Rapid Wien um seine Unterschrift buhlt, tauchen serbische Medienberichte über eine Absage auf.
Marko Arnautovic, der 36-jährige Wiener und österreichische Rekordnationalspieler, steht im Zentrum eines hitzigen Transferpokers. Mit beeindruckenden 41 Treffern im Nationaltrikot gilt der Routinier als Österreichs Torgarant Nummer eins und soll die ÖFB-Auswahl (Österreichischer Fußball-Bund) zur Weltmeisterschaft 2026 schießen. Doch die brennende Frage, die Fußball-Österreich derzeit umtreibt, bleibt unbeantwortet: Wo wird der Ausnahmestürmer künftig seine Tore erzielen?
Der heimische Rekordmeister hat bereits in der Vorwoche ein Vertragsangebot hinterlegt, doch sowohl die Hütteldorfer als auch das Arnautovic-Lager hüllen sich in Schweigen. Auch ein angebliches Telefonat zwischen Rapid-Coach Peter Stoger und dem Offensivmann brachte keine Klarheit in die Angelegenheit.
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Medienberichte aus Serbien
In diese Informationslücke stoßen nun serbische Medienberichte vor: Laut den Portalen b92, nova und informer soll Arnautovic dem Angebot aus Hütteldorf bereits eine Absage erteilt haben. Sein Bruder und Manager Danijel Arnautovic habe diese Entscheidung gegenüber den genannten Medien bestätigt. Allerdings bleiben die genauen Quellen dieser Behauptungen im Dunkeln.
Widersprüchliche Informationslage
Entgegen der serbischen Medienberichte haben mehrere österreichische Quellen bestätigt, dass eine Entscheidung von Arnautovic noch aussteht. Rapid-Sportdirektor Markus Katzer erklärte, dass das Thema intern diskutiert wird und bislang keine Zu- oder Absage vorliegt. Die Grün-Weißen sollen dem Stürmer ein Zweijahresangebot mit einem Jahresgehalt von etwa drei Millionen Euro unterbreitet haben – eine beachtliche Summe, die teilweise durch Sponsoren und erhöhte Merchandising-Einnahmen finanziert werden soll.
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Mögliche Alternativen
Stattdessen kursieren Gerüchte über mögliche Alternativen für den Angreifer – von Roter Stern Belgrad bis hin zu lukrativen Offerten aus Saudi-Arabien. Auch Angebote aus den europäischen Top-5-Ligen sollen dem Stürmer vorliegen. Ob es sich bei diesen Meldungen um gezielte Manöver im Transferpoker handelt, bleibt offen.
Fakt ist: Das Transferfenster in Österreich schließt erst am 5. September, wobei vertragslose Spieler wie Arnautovic auch danach noch unter Vertrag genommen werden können. Die Gesamtinvestition für Rapid würde inklusive Nebenkosten über 6,5 Millionen Euro betragen – ein finanzieller Kraftakt, der die sportlichen Erwartungen an den Routinier hoch ansetzt.