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Transfercoup

Millionen-Poker um ÖFB-Star: Rapid plötzlich allein auf Arnautovic-Jagd

Millionen-Poker um ÖFB-Star: Rapid plötzlich allein auf Arnautovic-Jagd
(FOTO: EPA-EFE/DANIEL DAL ZENNARO)
2 Min. Lesezeit |

Rapid-Sportboss Markus Katzer prescht in der Transferfrage ungewöhnlich offensiv nach vorne. Die Hütteldorfer buhlen ganz unverhohlen um ÖFB-Star Marko Arnautovic, wobei Katzer bereits verkündete, dass der 36-Jährige selbst von einem Wechsel angetan sei. Zum Wochenstart erhält das Werben der Grün-Weißen nun zusätzlichen Auftrieb. Der wohl schärfste Mitbewerber scheint sich aus dem Rennen zu verabschieden: Besiktas Istanbul. Transfer-Insider Fabrizio Romano meldet als gesichert, dass die Türken mit Tammy Abraham einen deutlich jüngeren englischen Nationalstürmer für ihre Offensive verpflichten. Der Ex-Chelsea-Mann ist gerade einmal 27 Jahre alt.

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Besiktas zieht zurück

Zwar ist ein weiterer Angreifer im Kader der Istanbuler nicht völlig ausgeschlossen, doch mit der kostspieligen Verpflichtung Abrahams (20 Millionen Euro Ablöse an die AS Rom) sinken die Arnautovic-Chancen bei Besiktas dramatisch. Plötzlich verdichten sich die Anzeichen für einen spektakulären Transfer: Der gebürtige Wiener könnte tatsächlich in seine Heimatstadt zurückkehren. Um das angeblich geforderte Jahressalär von drei Millionen Euro über die gewünschte Vertragslaufzeit von zwei Spielzeiten zu finanzieren, muss Rapid allerdings finanzielle Kreativität beweisen. Mit Unterstützung privater Geldgeber und den zu erwartenden Mehreinnahmen im Merchandising-Bereich soll der finanzielle Kraftakt gelingen.

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Zeitdruck für Rapid

Für die Hütteldorfer drängt im Transferpoker um Arnautovic nicht nur die Kostenfrage. Auch der Zeitfaktor spielt eine entscheidende Rolle. Die Mannschaft des neuen Cheftrainers Peter Stöger befindet sich bereits mitten in der Sommervorbereitung.

Erst am Montagvormittag verkündete mit Donis Avdijaj ein Offensivspieler, der zuletzt mit Rapid in Verbindung gebracht wurde, seinen Wechsel zum Ligakonkurrenten aus Wolfsberg.

Finanzierungsmodell unter der Lupe

Die Gesamtkosten von rund sechs Millionen Euro für einen Zweijahresvertrag stellen für Rapid eine enorme finanzielle Herausforderung dar. Finanzexperten sehen jedoch realistische Chancen für das Zustandekommen des Deals. Entscheidend dürfte eine Kombination aus mehreren Finanzierungsquellen sein: Neben direkter Unterstützung durch private Investoren kalkuliert der Verein mit signifikanten Mehreinnahmen durch Arnautovic-bezogene Merchandising-Produkte.

Die kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Transfergeschäfte – etwa der Verkauf von Leopold Querfeld nach Deutschland – haben zudem den finanziellen Spielraum des Vereins erweitert. Mit dem Wegfall von Besiktas als Hauptkonkurrent reduziert sich zudem der Druck, bei der Gehaltsstruktur über das wirtschaftlich vertretbare Maß hinauszugehen.

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KO KOSMO-Redaktion
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