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Brutale Falle

Sieben gegen einen: Mit Roller gerammt und ausgeraubt

Sieben gegen einen: Mit Roller gerammt und ausgeraubt
FOTO: iStock/FooTToo
2 Min. Lesezeit |

Am Treppelweg des Donaukanals ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Samstags ein brutaler Raubüberfall. Ein 25-jähriger Wiener wurde zwischen der Spittelauer und der Friedensbrücke von einer siebenköpfigen Gruppe attackiert und ausgeraubt.

Die Wiener Polizei berichtet, dass einer der Angreifer das Opfer mit einem Motorroller anfuhr. Der junge Mann stürzte und erlitt eine blutende Kopfverletzung. Die Tätergruppe umzingelte den am Boden Liegenden und zwang ihn zur Herausgabe seines Bargelds, bevor sie unerkannt flüchteten.

⇢ Junger Mann auf Donauinsel verprügelt und ausgeraubt

Geplante Attacke

Der Vorfall begann bereits, als der 25-Jährige von drei Personen verfolgt wurde. Als er versuchte zu entkommen, stellten sich ihm vier weitere Männer in den Weg und blockierten seine Fluchtmöglichkeit.

Das verletzte Opfer erhielt Erstversorgung durch die Berufsrettung Wien und wurde anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Die Ermittlungen hat das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, übernommen.

Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Sicherheitslage am Donaukanal

Der aktuelle Fall ist kein Einzelfall am Donaukanal. Die Polizei Wien registriert in diesem Bereich wiederholt Vorfälle nächtlicher Gewalt, besonders an den beliebten Treffpunkten entlang des Wassers. In einem ähnlichen Fall wurde erst kürzlich ein räuberischer Geldbörsendiebstahl mit schwerer Körperverletzung verübt, wobei die Täter auf E-Scootern flüchteten.

Typisch für derartige Überfälle ist das koordinierte Vorgehen in Gruppen und die systematische Einkreisung der Opfer. Besonders in den Sommermonaten, wenn viele Nachtschwärmer am Kanal unterwegs sind, erhöht die Polizei ihre Präsenz in diesem Bereich.

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KO KOSMO-Redaktion
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