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Apple

Knaller: iPhone könnte bald fast 3.000 Euro kosten

Knaller: iPhone könnte bald fast 3.000 Euro kosten
FOTO: EPA/ Mark R. Cristino
2 Min. Lesezeit |

Der US-Technologiekonzern Apple stockt seine Investitionen in den USA um weitere 100 Milliarden Dollar auf. Mit dieser Finanzspritze soll die Herstellung von Komponenten auf amerikanischem Boden ausgeweitet werden. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender politischer Forderungen von US-Präsident Donald Trump, der auf eine Verlagerung der iPhone-Fertigung in die USA drängt.

Bereits im Februar hatte der Konzern Investitionen von 500 Milliarden Dollar für den US-Markt zugesagt. Mit der neuen Zusage steigt das Gesamtvolumen der US-Investitionen auf 600 Milliarden Dollar über vier Jahre. Die Mittel fließen in den Ausbau von Fertigungskapazitäten, die Zusammenarbeit mit US-Zulieferern und besonders in Halbleiterproduktion und Serverfertigung. Für Trump scheint dies jedoch nicht ausreichend zu sein – er beharrt auf einer kompletten Produktion der iPhones in den USA. Fachleute zweifeln allerdings an der praktischen Umsetzbarkeit dieser Pläne.

Produktionsherausforderungen

Die Elektronikbranche hat ihre Produktionsketten seit Jahrzehnten systematisch nach Asien verlagert, was die Forderungen des US-Präsidenten aus Sicht von Industriekennern nahezu unrealistisch macht. Auch für Apple-CEO Tim Cook stellt die Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte in den USA ein erhebliches Problem dar.

Cook verwies bereits in der Vergangenheit darauf, dass entsprechende Fachkräfte in China deutlich leichter verfügbar seien. Eine Produktionsverlagerung in die USA würde zudem die Herstellungskosten drastisch in die Höhe treiben. Marktanalysten prognostizieren, dass ein vollständig in den USA produziertes iPhone mit einem Verkaufspreis von etwa 3.500 Dollar zu Buche schlagen müsste.

Der Technologiekonzern beabsichtigt, in den nächsten Jahren 20.000 neue Arbeitsplätze in den USA zu schaffen, wobei der Schwerpunkt auf Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten liegen soll. Zusätzlich plant Apple den Bau neuer Fabriken und die Gründung einer Fertigungsakademie zur Ausbildung von Fachkräften, um den Advanced Manufacturing Fund zu verdoppeln.

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KO KOSMO-Redaktion
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