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Hitzeschutz

Kostenlos schwimmen, lesen, abkühlen: Zagrebs Antwort auf die Hitzewelle

Kostenlos schwimmen, lesen, abkühlen: Zagrebs Antwort auf die Hitzewelle
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Zagreb rüstet sich gegen die Hitze – und öffnet dafür Schwimmbäder, Museen und Bibliotheken für alle.

Angesichts einer neuen Hitzewelle, die für ganz Kroatien erwartet wird, öffnet Zagreb seinen Einwohnern an diesem Wochenende kostenlos mehrere städtische Einrichtungen. „Aufgrund der zu erwartenden hohen Temperaturen der neuen Hitzewelle wollen wir den Bürgern so viele zugängliche Orte wie möglich zur Abkühlung bieten“, sagte Bürgermeister Tomislav Tomasevic und rief die Bevölkerung dazu auf, die Sport- und Kulturangebote der Stadt zu nutzen. Konkret stehen ausgewählte öffentliche Schwimmbäder, eine Reihe von Museen und Galerien sowie die Stadtbibliotheken als kühle Aufenthaltsorte zur Verfügung. Das Programm gilt von Freitag, dem 31. Juli, bis Sonntag, dem 2. August.

Freier Eintritt

Unter den geöffneten Bädern befinden sich die Anlagen in Zagreb-Salata, Zagreb-Iver, Zagreb-Utrine sowie Zagreb-Jelkovec – wobei letzteres nach dem Abschluss planmäßiger Wartungsarbeiten am Freitag erst ab Samstag wieder zugänglich ist. Die übrigen städtischen Bäder sind derzeit wegen Wartungs- oder Renovierungsarbeiten beziehungsweise für Wettkampfveranstaltungen geschlossen.

Neben den Schwimmbädern können Besucherinnen und Besucher auch klimatisierte Kultureinrichtungen kostenlos aufsuchen: das Museum für zeitgenössische Kunst, das Archäologische Museum, die Galerie des Kunsthandwerksmuseums, das Ethnographische Museum, das Kroatische Naturhistorische Museum sowie den Ausstellungsraum „Skolica za pet“ des Kroatischen Schulmuseums. Das Zagreber Stadtmuseum ist ebenfalls ohne Eintritt zugänglich, wenngleich nur Teile des Gebäudes über eine Klimaanlage verfügen.

Die 42 Standorte der Stadtbibliothek Zagreb bleiben auch während der reduzierten Sommeröffnungszeiten in Betrieb. In zahlreichen Zweigstellen stehen klimatisierte Räume bereit, in denen man lesen, an Veranstaltungen teilnehmen oder schlicht Schutz vor der Hitze suchen kann.

Neue Verordnung

Darüber hinaus arbeitet die Stadtverwaltung an einer neuen Verordnung, die das Vorgehen städtischer Einrichtungen in Hitzephasen dauerhaft regeln soll – einschließlich des grundsätzlich freien Eintritts in Museen und Kulturstätten bei extremen Witterungsbedingungen. Ergänzend dazu weist die Stadt darauf hin, dass im gesamten Stadtgebiet knapp 200 öffentliche Trinkwasserbrunnen zur Verfügung stehen, die bei anhaltender Hitze zusätzliche Erfrischung bieten.

Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, die Empfehlungen des Kroatischen Instituts für öffentliche Gesundheit zu beachten und angesichts der erwarteten Extremtemperaturen entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

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KO KOSMO-Redaktion
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