Am Montag starteten die Koalitionsverhandlungen zwischen der ÖVP und der FPÖ in Vorarlberg, um ein gemeinsames Regierungsprogramm auszuarbeiten. Beide Parteien streben an, die Verhandlungen bis zum Wochenende nach Allerheiligen abzuschließen, damit die neue Landesregierung am 6. November ihre Arbeit aufnehmen kann.

Am Montag haben die Regierungsverhandlungen zwischen der ÖVP und der FPÖ in Vorarlberg begonnen. Diese beiden Parteien gingen aus der kürzlich abgehaltenen Landtagswahl als die stimmenstärksten Kräfte hervor. Der erste Themenblock der Verhandlungen, der um 14.00 Uhr startete, konzentrierte sich auf die Standortpolitik. Das Ziel beider Parteien ist es, das gemeinsame Regierungsprogramm zeitnah zu finalisieren, sodass die neue Landesregierung am 6. November bei der konstituierenden Landtagssitzung ihre Arbeit aufnehmen kann.
Verhandlungszeitplan und Leitung
Die Verhandlungen sind zeitlich eng getaktet und sollen spätestens bis zum Wochenende nach Allerheiligen abgeschlossen sein. Jedes der beiden Verhandlungsteams besteht aus vier Personen und wird von den Landesparteiobleuten, Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) und Christof Bitschi (FPÖ), angeführt.
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ÖVP und FPÖ in Wien
Letzten Dienstag bestätigte Bundeskanzler Karl Nehammer in Wien seine Ablehnung einer Zusammenarbeit mit der FPÖ unter Herbert Kickl im Hinblick auf die Nationalratswahl 2024, trotz eines Treffens auf Anordnung des Bundespräsidenten. Nehammer erklärte, dass seine Entscheidung auf politischen Differenzen basiere. Kickl kritisierte Nehammer daraufhin und warf ihm vor, weiterhin im „Wahlkampfmodus“ zu agieren. Obwohl Kickl die FPÖ als kooperationsbereit darstellte, lehnte Nehammer weitere Gespräche ab. Gleichzeitig scheint sich Nehammer auf Gespräche mit SPÖ-Chef Andreas Babler und Beate Meinl-Reisinger (Neos) zu konzentrieren.