Start NEWS SPORT Kroatischer Kicker verfilmte seine Flüchtlingsgeschichte (TRAILER)
DOKU

Kroatischer Kicker verfilmte seine Flüchtlingsgeschichte (TRAILER)

Lovren - Dokumentarfilm
(FOTO: YouTube-Screenshot/tele circle)

Der bekannte kroatische Fußballer Dejan Lovren veröffentlicht in Kürze einen eigenen Dokumentarfilm über seine Erfahrungen als Flüchtling während des Krieges in B&H.

Mit seiner Doku möchte der Verteidiger bei Liverpool das Bewusstsein und das Mitgefühl für die Flüchtlinge aus Syrien erhöhen, die in vielen Fällen verzweifelt versuchen, nach Europa zu kommen.

„Lovren: Mein Leben als Flüchtling“, wie der Film heißt, erzählt die Geschichte des Kickers und seiner Familie, die das zentralbosnische Dorf Kraljeva Sutjeska (35km von Zenica entfernt) verlassen mussten. Damals, zu Beginn des Krieges in Bosnien-Herzegowina 1992, war der Fußballer nur drei Jahre alt. Ihre Flucht endete in München, wo sie als Flüchtlinge aufgenommen wurden.

LESEN SIE AUCH: So viel hat Michael Schumacher für Bosnien-Herzegowina getan (VIDEO)

Fans weltweit sind in Gedanken bei ihm: Michael Schumacher ist 48 Jahre alt geworden. Anhänger aus Bosnien-Herzegowina erinnern sich an den ersten Besuch des Formel-1-Weltrekordmeisters.

Der Dokumentarfilm wird am Donnerstagabend auf dem Liverpool FC TV-Sender ausgestrahlt und Anfang der Woche wurde der offizielle Trailer veröffentlicht.

In der Vorschau spricht Lovren über sein Aufwachsen in Kraljeva Sutjeska, wo „sie [die Einheimischen] alles hatten”– bevor der Krieg begann.

„Ich erinnere mich an Sirenen und an meine Angst, dass die Bomben uns treffen könnten. Ich erinnere mich daran, dass mich meine Mutter in den Keller brachte, wo wir eine lange Zeit saßen, bis die Sirenen das Ende des Alarms signalisierten“, so Lovren im Film.

Wie Lovren selbst sagt, wären er und seine Familie wahrscheinlich in Bosnien-Herzegowina umgekommen, hätten sie das Land nicht verlassen. Daher sei es für ihn sehr schwer, die Situation der syrischen Flüchtlinge zu sehen.Er sei Deutschland für immer dafür dankbar, dass er und seine Familie aufgenommen wurden und diese Chance verdiene auch jeder andere Flüchtling.

„Menschen vermeiden es, darüber zu sprechen. Meine Mutter sagte: ‚Erzähl es ihnen nicht!‘ Ich sagte darauf: ‚Ich werde es ihnen erzählen“, so der Fußballer weiter, welcher meint, dass seine Gesichte, die Not aller Flüchtlinge der Welt repräsentiere.

https://www.youtube.com/watch?v=MTpN2auLg_U