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Kryptozahlungen in Europa: So funktioniert es und warum es teuer werden kann!

Kryptozahlungen in Europa: So funktioniert es und warum es teuer werden kann!
Foto: zVg.
3 Min. Lesezeit |

Obwohl Kryptowährungen in den letzten 15 Jahren viele Höhen und Tiefen durchlebt haben, hat die Branche nie aufgehört, Neues zu entwickeln. Und das besonders bei Zahlungsmitteln. Fiatgeld bleibt weiterhin das wichtigste Zahlungsmittel und wird es wahrscheinlich auch noch lange bleiben. Trotzdem sind bereits große Fortschritte erkennbar.

Der Luxuswagenhersteller Ferrari hat 2023 beispielsweise angekündigt, bestimmte Kryptowährungen in den USA zu akzeptieren, und hat dies im Juli 2024 auch auf europäische Händler ausgeweitet. Natürlich werden die meisten von uns wohl keinen Ferrari kaufen, aber es lohnt sich trotzdem mal zu schauen, welche Unternehmen Kryptozahlungen nutzen, wie das überhaupt funktioniert und welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind.

Immer mehr europäische Marken nehmen Krypto

Zu den prominenten europäischen Marken, die jetzt Krypto akzeptieren, gehören AirBaltic (die weltweit erste Airline seit 2014), Vueling, TAG Heuer und Gucci. Tatsächlich sind viele Luxusmarken Vorreiter: Mit ETH kann man jetzt die teure Balenciaga-Tasche bezahlen! Printemps, das ikonische Pariser Kaufhaus, war dank eines Deals mit Binance somit sogar das erste Warenhaus in Europa.

Klar, Online-Plattformen nehmen viel eher Krypto an als stationäre Geschäfte. Ein Top-Beispiel ist dabei das Casino-Segment. Nicht alle Online-Casinos akzeptieren Krypto, denn es bleibt immer noch eine Nische. Allerdings kann man sagen, dass der Trend rasant wächst. Casino.com Österreich bietet hierbei wertvolle Infos für Europäer über Rankings und Anleitungen zu Krypto-Casinos.

Peer-to-peer-Zahlungen: Warum Krypto überzeugt und wo es hakt

Aber was macht Krypto jetzt eigentlich so attraktiv? Direkte Peer-to-Peer-Zahlungen ohne Banken dazwischen. Transaktionen werden auf der Blockchain verifiziert, was das Betrugsrisiko minimiert. Bei manchen Zahlungen ist Krypto schneller und günstiger als traditionelle Methoden, aber nicht immer. Und genau das ist ein Kritikpunkt am Kryptomarkt (siehe weiter unten). Anonymität ist ein Plus, allerdings nicht bei allen Coins. Ein Vorteil: Die eigenen Finanz- und Personaldaten bleiben online unsichtbar.

Aber was sind nun die Nachteile? Da gibt es reichlich! Erstens: Krypto soll günstiger sein. Das stimmt zum Teil, aber nicht immer. Mit PayPal oder Banking-Apps beispielsweise schickt man Freunden ein paar Euro fürs Bier gratis. Bei Ethereum oder Bitcoin zahlt man aber Netzwerkgebühren und die schwanken enorm! Allerdings sind größere Summen über Grenzen hinweg mit Krypto jedoch meist günstiger.

Noch ein großer Nachteil: Die starken Preisschwankungen! Bitcoin verlor z. B. zwischen September und November 2025 rund 20 Prozent. Was bedeutet das? Der Traum-Ferrari wäre dann plötzlich teurer geworden. Was bietet die Kryptowelt da als Lösung an? Stablecoins, die an Euro oder Dollar gekoppelt sind. Die meisten Casinos nutzen diese, auch wenn man andere Coins einzahlen kann. So bleiben Auszahlungen stabil.

Insgesamt spekuliert man jedoch noch darüber, wie weit sich Kryptozahlungen durchsetzen werden. Es gibt definitiv viele Vorteile, allerdings sind auch noch viele strukturelle und rechtliche Hürden zu meistern. Doch kann man bereits sehen, warum es für bestimmte Unternehmen Sinn macht. Und je reifer die Branche wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Peer-to-Peer-Technologie grundlegend verändert, wie wir weltweit unser Geld bewegen. Jetzt und in der Zukunft.

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KO KOSMO-Redaktion
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