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Innovation

Kunden verzweifelt: Neue Bestell-Regeln bei McDonald’s

McDonalds
(Foto: iStock/Nalin Prutimongkol)

McDonald’s, der renommierte Fast-Food-Riese, steht erneut im Rampenlicht, diesmal jedoch aus einem Grund, der bei einigen Kunden für Stirnrunzeln sorgt. Im ständigen Streben, seine Dienstleistungen zu modernisieren und zu optimieren, hat der Konzern in den USA eine bemerkenswerte Neuerung eingeführt: Anstelle der gewohnten Bestellannahme durch Mitarbeitende am Drive-in-Schalter begegnen die Kunden jetzt einem hochmodernen Automaten, der durch künstliche Intelligenz (KI) gesteuert wird. „Hier wird KI trainiert“, verkündet ein Schild, das die Kunden auf diese Innovation hinweist.

Während McDonald’s für seine Innovationsfreude bekannt ist – man denke nur an die Beliebtheit seiner saisonalen Aktionen und des Monopoly-Gewinnspiels –, stößt die neueste Umstellung nicht bei allen Konsumenten auf Gegenliebe. Die Bestellung via KI erfordert ein gewisses Maß an Präzision: Kunden müssen die gewünschten Produkte exakt nach Menüname benennen und ihre Bestellungen klar und deutlich artikulieren. Ein weiterer Knackpunkt ist das Bedienkonzept, bei dem Kunden auf Fragen der KI antworten müssen, bevor sie zum nächsten Bestellpunkt übergehen können. Zum Abschluss der Bestellung ist es zudem notwendig, den Satz „Das war’s“ zu äußern, um den Bestellvorgang abzuschließen.

Scharfe Kritik

Die Neuerung hat bereits eine breite Diskussion in den sozialen Medien entfacht, wobei einige Nutzer die Frage aufwerfen, warum der Konzern nicht auf ein intuitiveres Touchscreen-Menü setzt. Die Skepsis einiger Fast-Food-Liebhaber mag zwar groß sein, doch bleibt abzuwarten, wie sich das System in der Praxis bewährt und ob McDonald’s plant, diese Innovation auch in anderen Ländern, wie etwa Deutschland, einzuführen. Bislang hält sich das Unternehmen bedeckt hinsichtlich seiner Zukunftspläne für die KI-gesteuerten Bestellsysteme.