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Quizshow

Medizinfrage bei „Wer wird Millionär?“: Arzt kann sie nicht beantworten

Medizinfrage bei „Wer wird Millionär?“: Arzt kann sie nicht beantworten
Foto: RTL / Stefan Gregorowius
2 Min. Lesezeit |

Ein Medizinjournalist als Telefonjoker – das klingt nach einer sicheren Bank. Doch bei „Wer wird Millionär?“ kam alles anders.

Mit seinem Telefonjoker hatte Luke Rotfuchs alles richtig gemacht – so schien es zumindest. Den Medizinjournalisten Christoph Specht hatte er als seinen persönlichen Lebensretter eingeplant und ihn vorab in höchsten Tönen gelobt. Doch als es bei der 8.000-Euro-Frage darauf ankam, geriet der Kandidat ins Stocken. Die Quizshow stellte ihm folgende Frage: Wie lange empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation, Neugeborene ausschließlich zu stillen – Tage, Wochen, Monate oder Jahre?

Spechts Unsicherheit

Am Telefon zeigte sich Specht alles andere als sattelfest. „Ich würde mal schätzen, Wochen. Insgesamt wären Monate schon auch gut“, sagte er – und räumte unmittelbar ein: „Ich bin nicht ganz sicher.“ Für Luke war das Signal genug, um nicht auf das Urteil seines Jokers zu vertrauen und stattdessen einen weiteren Joker in Anspruch zu nehmen. Eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als goldrichtig erwies: Die korrekte Antwort lautet Monate.

Erklärung danach

Gegenüber RTL erklärte Specht später, warum ihm ausgerechnet diese Frage Schwierigkeiten bereitet hatte. „Ja, die Frage klingt ja nicht so wahnsinnig kompliziert. Aber genau darin steckt die Tücke“, sagte er. „Es ist ein Riesenunterschied, ob man nur am Telefon ist oder ob man das zu Hause gemütlich auf der Couch im Fernsehen sieht. Also, ich kann nur sagen: Ich war wahnsinnig aufgeregt.“ Hinzu komme, so Specht, dass die Stillempfehlung in Deutschland erst kürzlich angepasst worden sei – von vier auf nun ebenfalls sechs Monate, wie es die WHO vorsieht.

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Für Luke Rotfuchs nahm der Abend dennoch ein gutes Ende: Mit 16.000 Euro verließ er die Show.

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KO KOSMO-Redaktion
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