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Millionenturnier

Mehr Geld als Wimbledon: Djokovic jagt Sinners Wüsten-Thron

Mehr Geld als Wimbledon: Djokovic jagt Sinners Wüsten-Thron
EPA-EFE/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH
2 Min. Lesezeit |

Millionen-Spektakel in der Wüste: Djokovic und die Tennis-Elite treffen sich erneut zum exklusiven Schauturnier in Saudi-Arabien, wo der Siegerpreis Wimbledon in den Schatten stellt.

Novak Djokovic wird erneut beim prestigeträchtigen „Six Kings Slam“ in Saudi-Arabien aufschlagen. Das hochdotierte Schauturnier findet vom 15. bis 18. Oktober statt und versammelt die absolute Weltelite des Tennissports. Neben dem serbischen Superstar werden Carlos Alcaraz, Jannik Sinner, Jack Draper, Taylor Fritz und Alexander Zverev – allesamt Top-Spieler der ATP-Rangliste – um den Titel kämpfen.

Die Premiere des Events im Vorjahr glänzte ebenfalls mit einem illustren Teilnehmerfeld. Damals traten neben Djokovic, Alcaraz und Sinner auch Rafael Nadal, Daniil Medvedev und Holger Rune an. Besonders emotional wurde es beim letzten Kapitel der größten Rivalität der Tennisgeschichte: Im Duell um Platz drei bezwang Djokovic seinen langjährigen Kontrahenten Nadal mit 6:2, 7:6.

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Millionenschwere Preisgelder

Auf die Preisgelder hatte dieser Sieg allerdings keinen Einfluss, da diese bereits im Vorfeld festgelegt waren. Während alle Teilnehmer mit jeweils 1,5 Millionen Euro nach Hause fuhren, durfte sich Turniersieger Jannik Sinner über den Hauptpreis von sechs Millionen Euro freuen.

Die finanzielle Strahlkraft des Wüstenturniers wird auch in diesem Jahr beeindrucken. Sollte Djokovic triumphieren, würde er deutlich mehr kassieren als für einen Wimbledon-Sieg, der mit 3,4 Millionen Euro dotiert ist.

Wie schon bei der Erstauflage wird auch diesmal erwartet, dass Mitglieder der saudischen Königsfamilie dem Spektakel beiwohnen werden.

Das exklusive Einladungsturnier ist kein offizieller Teil des ATP-Kalenders und bringt den Teilnehmern keine Ranglistenpunkte. Trotz dieser Tatsache zieht der „Six Kings Slam“ die absolute Weltspitze an – was angesichts der großzügigen Bezahlung wenig überrascht. Bereits die reine Teilnahme garantiert jedem der sechs Spieler eine Summe von 1,5 Millionen US-Dollar, während der Sieger mit 6 Millionen US-Dollar belohnt wird.

Die wachsende Präsenz Saudi-Arabiens im Tennissport spiegelt einen breiteren Trend im internationalen Sport wider. Das Königreich investiert massiv in Sportveranstaltungen von Fußball über Formel 1 bis hin zu Golf und Tennis. Während das Turnier international große Aufmerksamkeit genießt, gibt es auch kritische Stimmen, die auf die Debatte um sogenanntes Sportswashing verweisen – die Nutzung prestigeträchtiger Sportevents zur Verbesserung des internationalen Images.

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KO KOSMO-Redaktion
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