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Sicherheitsdebatte

Messerattacke und Polizei-Prügelei: Blaue fordern „Festung Österreich

Messerattacke und Polizei-Prügelei: Blaue fordern „Festung Österreich
EPA-EFE/CHRISTIAN BRUNA
3 Min. Lesezeit |

Nach den jüngsten Gewaltvorfällen in Wien hat FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann scharfe Kritik an der österreichischen Sicherheits- und Asylpolitik geübt. Die Ereignisse am Wochenende – eine Messerattacke am Wien Westbahnhof mit drei verletzten Passanten, mutmaßlich verübt durch einen somalischen Staatsbürger, sowie die schwere Misshandlung dreier Polizeibeamter durch Jugendliche – bezeichnete Darmann als „schockierende Eskalation der importierten Gewalt“.

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Laut offizieller Presseaussendung der Wiener Polizei ereignete sich der Messerangriff am 16. August gegen 21:00 Uhr am Westbahnhof. Der mutmaßliche Täter, bei dem es sich um einen ausländischen Staatsbürger handelt, wurde noch am Tatort festgenommen. Die Polizei machte aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst keine näheren Angaben zur Identität des Festgenommenen.

Der freiheitliche Abgeordnete sieht in diesen Vorfällen kein zufälliges Geschehen, sondern die unmittelbare Folge einer aus seiner Sicht verfehlten Politik der offenen Grenzen. Während die Wiener Stadtregierung ihre Metropole als sicheren Ort darstelle, entwickelten sich nach Darmanns Auffassung zahlreiche Straßenzüge zu Problemzonen, in denen Gewalt und Missachtung staatlicher Autorität vorherrschten. Die aktuellen Vorfälle seien das Resultat einer jahrelangen, realitätsfernen Migrationspolitik und mangelnder Konsequenz gegenüber straffälligen Zuwanderern.

Die Kritik erfolgt vor dem Hintergrund steigender Gewaltdelikte in Wien: Im ersten Halbjahr 2025 verzeichnete das Innenministerium einen Anstieg um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wobei insbesondere mehr Taten durch Jugendliche mit Migrationshintergrund registriert wurden.

Angriff auf Polizei

Besonders alarmierend sei der Angriff auf Exekutivbeamte durch einen Jugendlichen mit ungeklärter Staatsbürgerschaft. „Die rote Linie wurde nicht nur überschritten, sondern regelrecht pulverisiert, wenn Polizisten gezielt in einer Dienststelle und sogar in einer Zelle attackiert und krankenhausreif geschlagen werden“, erklärte Darmann. Dies stelle einen direkten Angriff auf den Rechtsstaat dar.

Die Polizei werde seiner Meinung nach von der Politik im Stich gelassen, müsse gegen hochaggressive Täter ohne ausreichende Unterstützung vorgehen und sehe sich anschließend oft ungerechtfertigter Kritik ausgesetzt. „Wir brauchen volle Rückendeckung für unsere Polizei anstatt ständiger Relativierungen durch selbsternannte Menschenrechtler“, forderte der FPÖ-Politiker.

Forderung nach Kurswechsel

In seiner abschließenden Stellungnahme verlangte Darmann einen grundlegenden Kurswechsel in der Sicherheitspolitik. Die gegenwärtigen Zustände seien unhaltbar und stellten ein Versagen des Innenministers sowie der gesamten Regierungskoalition dar.

Die FPÖ fordere einen kompromisslosen Umgang mit straffälligen Ausländern, konsequente Abschiebungen anstelle kostenintensiver Integrationsmaßnahmen sowie einen umfassenden Grenzschutz.

Nur durch eine „Festung Österreich“ unter der Führung eines „Volkskanzlers Herbert Kickl“ könne die Sicherheit der Bevölkerung wiederhergestellt werden, so Darmann.

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KO KOSMO-Redaktion
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