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Rückblick

Albtraum in China: Arnautović spricht Klartext über turbulente Zeiten

Albtraum in China: Arnautović spricht Klartext über turbulente Zeiten
Foto: epa/FRIEDEMANN VOGEL
2 Min. Lesezeit |

Viel Geld, wenig Freiheit: Marko Arnautovic spricht über eine Zeit, die ihn bis heute nicht loslässt.

Marko Arnautovic wechselte im Sommer 2019 von West Ham United zum chinesischen Erstligisten Shanghai SIPG. Der Transfer galt damals als finanziell äußerst attraktiv und zog entsprechend viel Aufmerksamkeit auf sich. Im Rückblick fällt das Urteil des österreichischen Nationalspielers über diese Lebensphase jedoch deutlich ernüchterter aus.

In einem Gespräch mit dem Twitch-Streamer Marli schilderte Arnautovic seine Erinnerungen an jene Jahre. Der Beginn verlief noch vielversprechend: „Die ersten sechs Monate waren super“, so der ÖFB-Star.

Pandemie als Wendepunkt

Mit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie kippte die Situation jedoch abrupt. Bei einer Einreise während der Pandemie wurde Arnautovic unmittelbar nach der Landung in Shanghai in ein staatlich zugewiesenes Hotel gebracht, wo er zwei Wochen lang in einem Zimmer verbringen musste – ohne die Möglichkeit, Tür oder Fenster zu öffnen.

Unter diesen Umständen rückte die finanzielle Dimension des Engagements für Arnautovic in den Hintergrund. „Ich sag dir ehrlich, danach denkst du wirklich nicht mehr an dieses Geld“, erklärte er.

Rückkehr nach Europa

Nach insgesamt rund zwei Jahren beendete er sein Engagement in China und kehrte 2021 nach Europa zurück, wo er einen Vertrag beim italienischen Verein FC Bologna unterzeichnete.

„Es war keine schöne Zeit“, fasste er zusammen.

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KO KOSMO-Redaktion
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