Mitten in wirtschaftlich angespannten Zeiten greift der Discounter-Gigant zum Rotstift: Aldi Süd plant einen massiven Stellenabbau in seiner Mülheimer Zentrale.
Aldi Süd streicht Hunderte Jobs
Der Lebensmittelriese Aldi Süd wird in den kommenden Jahren Hunderte Arbeitsplätze in seiner Unternehmenszentrale in Mülheim an der Ruhr abbauen. Dies bestätigte der Discounter am Freitag. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 2.000 Mitarbeiter in der Zentrale, während deutschlandweit etwa 50.000 Menschen in den rund 2.000 Filialen tätig sind. Aldi zählt zu den führenden Lebensmitteleinzelhändlern in Deutschland.
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Umfang des Stellenabbaus
Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur wollte die Geschäftsführung keine konkreten Angaben zum Umfang des Stellenabbaus oder zu den betroffenen Abteilungen machen. Laut einem Bericht der „Lebensmittel Zeitung“ sollen bis zu 500 Stellen in den Bereichen Buchhaltung, Personalwesen und Einkauf wegfallen. Als Begründung für die Maßnahme verwies die Unternehmensleitung lediglich darauf, dass man traditionell bestrebt sei, Prozesse zu vereinfachen und weiterzuentwickeln.
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Aldi-Struktur
Die Geschäftstätigkeit von Aldi in Deutschland ist seit 1961 in zwei selbständige Unternehmen aufgeteilt. Damals gründeten die Brüder Karl und Theo Albrecht separate Firmen: Aldi Süd, das im westlichen und südlichen Teil Deutschlands aktiv ist, und Aldi Nord, das seine Filialen im Norden und Osten des Landes betreibt.