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Justizversagen

Mörder auf Bewährung soll Schülerin erstochen haben

Mörder auf Bewährung soll Schülerin erstochen haben
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Praktikum, ein abgelehnter Mann – und ein Verbrechen, das ganz Rumänien aufwühlt. Denn der Täter war kein Unbekannter.

Der brutale Tod der 18-jährigen Schülerin Alisia I. versetzt Rumänien in Entsetzen. Das Verbrechen ereignete sich im nordwestrumänischen Dorf Parhida, wo die junge Frau ein Praktikum auf einer Ziegenfarm absolvierte – auf demselben Betrieb, auf dem auch der spätere Täter beschäftigt war. Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte der Mann der Schülerin mehrfach Avancen gemacht, die sie jedoch ablehnte.

Daraufhin soll er sie in ein nahegelegenes Rapsfeld gezerrt und mit mehreren Messerstichen getötet haben. Aus dem Obduktionsbericht geht hervor, dass Alisia bis zuletzt Widerstand leistete und ihren Angreifer durch Kratzen und Beißen verletzte.

Schnelle Festnahme

Noch am selben Tag gelang der Polizei die Festnahme des Verdächtigen: Mithilfe einer Wärmebildkamera wurde er in einem Feld aufgespürt, wo er sich versteckt hatte. Zum Zeitpunkt seiner Ergreifung trug er den Angaben der Ermittler zufolge noch blutbefleckte Kleidung. Später gestand er die Tat.

Justiz unter Kritik

Besondere Bestürzung löst der Umstand aus, dass der mutmaßliche Täter kein Unbekannter für die Justiz war. Der 39-jährige Bóné J. war bereits 2010 wegen eines Mordes verurteilt worden – damals hatte er einen Mann mit einer Axt getötet. Eigentlich hätte er bis 2027 hinter Gittern bleiben sollen, wurde jedoch 2025 auf Bewährung entlassen.

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KO KOSMO-Redaktion
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