Pyrotechnik, Ausschreitungen, ein demolierter Streifenwagen – der Abend nach dem Zweitligaspiel endete für die Polizei mit einem unerwarteten Fund.
Erneut haben Teile der Rapid-Anhängerschaft nach einem Zweitligaspiel für Aufruhr gesorgt. Beim Duell zwischen SK Rapid II und Austria Salzburg zündeten Fans beider Lager bereits während der Partie verbotene Pyrotechnik – sowohl im Heim- als auch im Gästeblock brannten Bengalos.
Eskalation nach Abpfiff
Wie Polizeisprecher Philipp Hasslinger schilderte, spitzte sich die Lage nach dem Abpfiff am Dienstagabend rund um das Stadion weiter zu. Etwa 100 Rapid-Anhänger formierten sich im Stadionbereich und setzten sich gemeinsam in Richtung Linzer Straße in Bewegung. Die Einsatzkräfte befürchteten zu diesem Zeitpunkt ein Aufeinandertreffen mit den mitgereisten Salzburg-Fans – zwischen beiden Gruppen schwelt seit Jahren eine tief verwurzelte Rivalität.
Um eine Eskalation zu verhindern, richteten die Beamten eine Sperrkette ein. Mehrere Rapid-Anhänger versuchten, diese zu durchbrechen – die Polizei drängte sie mit körperlichem Einsatz zurück. Erst als sich die Gruppe schließlich auflöste und die Situation wieder unter Kontrolle war, fiel den Beamten auf, dass ein Streifenwagen beschädigt worden war.
An dem Fahrzeug fehlte zudem ein Kennzeichen.