Ein brisanter Rechtsstreit zwischen dem ORF und einer Ex-Führungskraft endet überraschend mit Vergleich. Die Managerin hatte nach Belästigungsvorwürfen geklagt.
Nach rund drei Jahren haben der ORF und eine frühere Führungskraft eine außergerichtliche Einigung erzielt. Der Rechtsstreit, der kurz vor einem Urteil des Arbeits- und Sozialgerichts Wien stand, wurde durch einen Vergleich beigelegt. Die ehemalige Managerin hatte vom öffentlich-rechtlichen Sender eine Summe von etwa 200.000 Euro gefordert. Ihrer Darstellung zufolge war sie nach einer Meldung sexueller Belästigung durch einen Vorgesetzten systematisch beruflich benachteiligt worden.
Überraschende Wende
Der langwierige Rechtsstreit fand nun ein überraschendes Ende. Noch bei der letzten Gerichtsverhandlung Anfang Dezember 2025 deutete wenig auf eine Einigung der Streitparteien hin.
Dennoch konnte die juristische Auseinandersetzung offenbar außerhalb des Gerichtssaals gelöst werden.