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Nach der Wahl: FPÖ fordert Nehammers Rücktritt

Nach der Wahl: FPÖ fordert Nehammers Rücktritt
FOTO: EPA-EFE/Filip Singer
2 Min. Lesezeit |

Die FPÖ hat bei der Nationalratswahl ein geschichtsträchtiges Ergebnis erzielt und zum ersten Mal in ihrer Parteigeschichte den ersten Platz auf nationaler Ebene erreicht. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz zeigte sich hochzufrieden und sprach von einem historischen Tag für die Partei und das Land. Trotz der positiven Ergebnisse gibt man sich angriffslustig.

Anerkennung für Wähler und Parteiführung

Schnedlitz bedankte sich bei den Wählern für ihr Vertrauen und zollte zugleich Herbert Kickl, dem Parteichef, großen Respekt. Er bezeichnete Kickl als „Architekten und Baumeister“, der maßgeblich zum Erfolg der letzten Jahre beigetragen habe. Auf Fragen zu möglichen Koalitionsverhandlungen antwortete der FPÖ-Generalsekretär zurückhaltend und sagte, dass es noch zu früh sei, um definitive Aussagen zu treffen.

Das Land „an die Wand gefahren“

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker zeigte sich hingegen konkreter in seinen Aussagen. Er forderte den Rücktritt von ÖVP-Chef und Kanzler Karl Nehammer angesichts der historischen Niederlage der ÖVP: „Wenn man eine so historische Niederlage eingefahren hat, dann gibt es eigentlich nur eine Konsequenz.“ Hafenecker äußerte zudem seine Überzeugung, dass die FPÖ den Auftrag zu Regierungsverhandlungen erhalten werde. Er betonte, dass Schwarz und Grün das Land „an die Wand gefahren“ hätten und die FPÖ nun das beste Angebot für die Zukunft habe.

Schnedlitz nutzte die Gelegenheit, um Kritik an den Medien zu äußern. Er erklärte, dass Herbert Kickl sowohl von der Öffentlichkeit als auch von den Wählern positiv wahrgenommen wurde, unabhängig davon, wie die Medien ihn darstellten. „Herbert Kickl ist genauso positiv, und das hat auch der Wähler so gesehen, egal wie es die Medien dargestellt haben“, so Schnedlitz.

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„Keine Sozialdemokraten, sondern Sozialdesolaten“

Neben dem bundesweiten Erfolg der FPÖ sieht Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp positive Vorzeichen für die anstehende Wien-Wahl im kommenden Jahr. Nepp zeigte sich optimistisch, auch in der Bundeshauptstadt Erfolge erzielen zu können. Er kritisierte SPÖ-Obmann Andreas Babler und den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig scharf und bezeichnete beide als „keine Sozialdemokraten, sondern Sozialdesolaten“.

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KO KOSMO-Redaktion
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