Start NEWS SPORT Nach „fi*** deine Shiptar-Mutter“-Sager: Arnautović entschuldigt sich in Insta-Story
„KEIN RASSIST“

Nach „fi*** deine Shiptar-Mutter“-Sager: Arnautović entschuldigt sich in Insta-Story

(FOTO: Twitter/@jerradpeters)

Nach seinem EM-Treffer gegen Nordmazedonien soll Österreichs Kicker Marko Arnautović seinen Gegenspieler laut serbischen Medien wüst beschimpft haben. Nun entschuldigt er sich offen dafür.

Es ist die 89. Spielminute. Österreich liegt bereits mit 2:1 gegen Nordmazedonien in Führung. Da schießt Österreichs Stürmer Marko Arnautović den 3:1-Endstand und fixiert damit den ersten Erfolg bei einer Europameisterschaft. Doch anstatt über seinen Treffer zu jubeln, holt „Arnie“ zu einer wüsten Schimpftirade gegen seinen mazedonischen Gegenspieler Exgjan Alioski aus (KOSMO berichtete). Laut dem serbischen Medium „Informer“ soll Arnautović geschrien haben „Ich fi*** deine Shiptar-Mutter“. In sozialen Netzwerken macht das Video der Schimpftirade bereits die Runde. Nun entschuldigt sich der 32-Jährige öffentlich auf Instagram für seinen Ausbruch.

Echte Einsicht bei „Arnie“?
Wilde Handgesten und sogar das „White Power“-Symbol entfahren dem Österreichischen Nationalspieler nach seinem 3:1-Treffer. Selbst sein Teamkollege Konrad Laimer schafft es nicht, „Arnie“ zu beruhigen. Erst Kapitän David Alaba schafft es schließlich ihn zu bremsen, nachdem er dem 32-Jährigen die Hand auf den Mund legt und auf ihn einredet. Allerdings zu spät! Im Internet macht das Ausraster-Video mit dem vermeintlichen „Ich fi*** deine Shiptar-Mutter“-Sager bereits die Runde.

Arnautović bestreitet vehement etwas derartiges gesagt zu haben. Dennoch entschuldigte sich der 32-Jährige Stürmer nun via Instagram bei allen Albanern und Mazedoniern.

Screenshot Story Instagram/Marco Arnautovic

„Ich bin kein Rassist“
„Gestern hat es hitzige Wortgefechte gegeben, die in der Emotion des Spiels entstanden sind. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Vor allem bei meinen Freunden aus Nordmazedonien und Albanien“, schrieb der ÖFB-Teamspieler in seiner Instagram-Story. 

Danach wurde Arnautović noch einmal deutlich: „Ich möchte eines klar sagen: Ich bin kein Rassist. Ich habe Freunde in so gut wie jedem Land und ich stehe für Diversität. Das weiß jeder, der mich kennt.“ Abschließend entschuldigte sich Arnautovic noch auf Mazedonisch und Albanisch. Ob diese Geste den Stürmer davor bewahrt von der EM ausgeschlossen zu werden, bleibt aber noch abzuwarten. Eine ähnliche Situation führte jedenfalls bei der WM 2018 im Gruppenspiel Serbien – Schweiz zu einer saftigen Strafe.

Arnautović selbst Albanien-Bezug?
Ein interessantes Detail, dass den gestrigen Wutausbruch noch skurriler macht: Ausgerechnet Marko Arnautović hat wesentlich mehr mit Albanern zu tun, als er zugeben möchte: Seinen Namen.

Arnautovićs Wortstamm „Arnaut“ stammt nämlich vom türkischen Wort Arnavutlar, SG. Arnavut, wo es „Albaner“ oder „Person aus Albanien“ bedeutet.

Quellen und Links:

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