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Unbelehrbar

Nach Haftentlassung: Terror-Teenies planten erneut Anschläge

Nach Haftentlassung: Terror-Teenies planten erneut Anschläge
FOTO: iStock/SAKDAWUT14
2 Min. Lesezeit |

Zwei jugendliche Terrorverdächtige sind erneut in Haft, nachdem sie bereits 2023 wegen eines geplanten Anschlags auf eine Mittelschule in Bruck an der Mur verurteilt worden waren. Die Resozialisierungsbemühungen zeigten offenbar keine nachhaltige Wirkung, da beide Jugendliche wieder terroristische Aktivitäten planten.

Im vergangenen Jahr erhielten die damals 15- und 16-jährigen Angeklagten am Landesgericht Leoben jeweils zweijährige teilbedingte Haftstrafen. Ihre ursprünglichen Pläne waren erschreckend: Sie wollten Österreich in ein Kalifat (islamischer Gottesstaat) verwandeln, ihre Heimatstadt sprengen und die christliche Bevölkerung auslöschen. Wiederholt äußerten sie ihren Hass auf westliche Gesellschaften, denen sie die Unterdrückung von Muslimen vorwarfen.

Erneute Festnahmen

Einer der Verurteilten durfte seinen Haftantritt aufschieben, um seine Berufsausbildung abzuschließen. Der andere musste seine Strafe antreten, nachdem besorgte Bürger und die Tageszeitung „Krone“ Druck ausgeübt hatten. Nach Verbüßung von zwei Dritteln seiner Strafe wurde der mittlerweile 17-Jährige auf freien Fuß gesetzt. Nach Angaben des Gerichts hatte er sämtliche Auflagen erfüllt und sich vorbildlich verhalten – allerdings nur zum Schein, wie sich jetzt herausstellte. Am vergangenen Wochenende erfolgte seine Festnahme wegen des Verdachts der Planung neuer Terrorakte. Der Jugendliche beabsichtigte offenbar, mit einer Maschinenpistole ein Massaker zu verüben und hatte einen Bekannten um finanzielle Unterstützung für den Waffenkauf gebeten.

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Neue Anschlagspläne

Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung wurden elektronische Speichermedien beschlagnahmt, die nun forensisch untersucht werden. Der Beschuldigte streitet die Vorwürfe ab, verweigert jede Kooperation mit den Ermittlungsbehörden und zeigt sich vollkommen uneinsichtig. Er wurde in die Justizanstalt Leoben eingeliefert, mit der er aus seiner früheren Haftzeit bereits vertraut ist.

Auch sein früherer Mittäter befindet sich wieder in der Leobener Haftanstalt. Er wurde Ende August bei seiner Rückkehr aus Nordmazedonien an der Grenze festgenommen. Auch er hatte neue Anschlagspläne entwickelt, die nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft bereits konkrete Formen angenommen hatten und unter anderem den Einsatz von Sprengkörpern vorsahen. Der Lehrling verbüßt zunächst seine aufgeschobene achtmonatige Reststrafe aus dem ersten Terrorverfahren.

Aufgrund der fehlenden Reue beider IS-Sympathisanten dürfte das kommende Urteil deutlich härter ausfallen als beim ersten Mal.

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KO KOSMO-Redaktion
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