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COVID-GESETZ

Nach Sperrstunde erwischt: Van der Bellen drohen 30.000 Euro Bußgeld

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(FOTO: Facebook / Van der Bellen)

Gerade die Staatsspitze wurde beim Überziehen der eigenen Corona-Regeln erwischt. Bundespräsident Van der Bellen muss nun die Konsequenzen tragen.

Bereits Kanzler Sebastian Kurz, Werner Kogler und nun auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen wurden erwischt wie sie die eigenen Corona-Regeln brechen. Nun drohen dem Bundespräsidenten 30.000 Euro Bußgeld.

„Ich bin erstmals seit dem Lockdown mit zwei Freunden und meiner Frau essen gegangen. Wir haben uns dann verplaudert und leider die Zeit übersehen. Das tut mir aufrichtig leid. Es war ein Fehler“, erklärt Van der Bellen auf Twitter.

Um 0.18 Uhr wurde er gemeinsam mit seiner Frau Doris Schmidauer und zwei Freunden in dem Lokal „Sole“ in der Wiener Annagasse von Beamten gesichtet. Die Sperrstunde findet derzeit um 23 Uhr statt.

Dem Lokalbetreiber droht nun eine Strafe bis zu 30.000 Euro. Für Gäste sind Strafen bis 3.600 Euro vorgesehen. Der Bundespräsident zeigt sich aber sehr reumütig und möchte den eventuellen Schaden übernehmen.

Die Polizei sah zwar von einer Anzeige ab, der Fall ging jedoch an das Wiener Magistrat und wird nun rechtlich beurteilt.

Die FPÖ sah das Ganze viel kritischer und meinte: „Das Staatsoberhaupt verhöhnt auf diese Weise die vom Corona-Wahnsinn schwer geplagte Bevölkerung.“ Obwohl sie kürzlich erst gegen die Maßnahmen demonstrierten.