Veganer Burger-Traum geplatzt: Swing Kitchen steht vor dem Aus. Die Gesellschafter zogen die finanzielle Notbremse, nun sind sieben Standorte und 130 Jobs in Gefahr.
Die vegane Burger-Kette Swing Kitchen muss Insolvenz anmelden. Grund dafür ist das Scheitern des Sanierungsplans, nachdem die Gesellschafter die notwendige Finanzierung kurzfristig abgesagt haben. Diese Finanzspritze wäre entscheidend für die wirtschaftliche Stabilisierung aller Projektgesellschaften gewesen. Von der Pleite sind sämtliche sieben österreichischen Standorte und etwa 130 Beschäftigte betroffen. Lediglich die Filialen der Franchisenehmer – zwei davon in Wien-Innere Stadt am Schwedenplatz und in Wien-Josefstadt in der Josefstädter Straße sowie eine in Bern – bleiben vorläufig geöffnet.
⇢ “Heute offen, morgen auch. Mehr wissen wir nicht” – Wiener Kult-Gastro wankt
Gescheiterte Rettungsversuche
Die Unternehmensführung hatte gemeinsam mit finanzierungsbereiten Eigentümervertretern bis zum Schluss versucht, renommierte Investoren aus der Gastronomiebranche für eine Rettungslösung zu gewinnen. Da die erforderlichen finanziellen Mittel jedoch nicht rechtzeitig aufgebracht werden konnten, blieb als einziger Ausweg nur noch die Einreichung von Insolvenzanträgen für die gesamte Unternehmensgruppe.
Zukunft der Standorte
Wie Jakob Wöran von der Kanzlei ABEL Rechtsanwälte, die Swing Kitchen rechtlich vertritt, mitteilt, liegt die Entscheidung über Fortführung oder Schließung einzelner Filialen nun bei den jeweiligen Insolvenzverwaltern. Diese werden in Kürze auch prüfen, ob bestimmte Standorte zum Verkauf angeboten werden können.
Das Unternehmen selbst verfolgt keine Sanierungspläne mehr, wird jedoch bei der bestmöglichen Abwicklung unterstützend mitwirken.
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