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Sicherheitsoffensive

Nächtliche Vorfälle: Döbling will mehr Polizeipräsenz

Nächtliche Vorfälle: Döbling will mehr Polizeipräsenz
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Döbling schlägt Alarm: Nächtliche Vorfälle mit Jugendgruppen bringen einen Bezirk dazu, geschlossen zu handeln.

Die Bezirksvertretung Wien-Döbling hat sich in einer gemeinsamen Abstimmung einstimmig dafür ausgesprochen, die Polizeipräsenz in den Abend- und Nachtstunden deutlich zu erhöhen.

Ausgangspunkt der Initiative, die von der FPÖ-Döbling eingebracht wurde, sind die Polizeiinspektionen in der Billrothstraße, der Krottenbachstraße sowie am Nußdorfer Platz. Anlass für die Forderung sind wiederholt auftretende Vorfälle mit Jugendgruppen, darunter Belästigungen, aggressives Verhalten und Sachbeschädigungen, die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in den Nachtstunden zunehmend belasten.

Hintergrund der Forderung: Seit dem 1. Oktober 2023 ist in Wien pro Bezirk in den Nachtstunden nur noch eine Polizeiinspektion von 19 bis 7 Uhr geöffnet. Die Initiative zielt darauf ab, die Besetzung mehrerer Inspektionen im Bezirk auch während dieser Zeiten sicherzustellen.

Klare Ansage

Klemens Resch, Bezirksparteiobmann der FPÖ-Döbling und Landtagsabgeordneter, wertet den einstimmigen Beschluss als klares politisches Signal. „Das einstimmige Signal der Bezirksvertretung zeigt, dass wir mit unserer Initiative einen wichtigen Punkt angesprochen haben. Sicherheit darf keine Frage der Uhrzeit sein“, so Resch. Der Beschluss gilt als erster Schritt auf dem Weg zu einer dauerhaften Verbesserung der Sicherheitslage im Bezirk.

Nächste Schritte

In einem nächsten Schritt soll die Sicherheitskommission prüfen, unter welchen Bedingungen eine nächtliche Besetzung der betreffenden Polizeiinspektionen realisierbar wäre. Dabei sollen die zuständigen Stellen eingebunden werden, um praktikable Lösungen zu erarbeiten. Resch kündigte an, den Druck auf Bürgermeister Ludwig und Innenminister Karner aufrechtzuerhalten. „Wir werden darauf drängen, dass konkrete Verbesserungen folgen. Die Sicherheit der Bevölkerung steht an oberster Stelle“, betonte er.

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KO KOSMO-Redaktion
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