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AB SAMSTAG

Nehammer präsentiert weiteren Öffnungsplan für Österreich

(FOTO: BKA/Jakob Glaser)

Am Dienstag verkündete Bundeskanzler Karl Nehammer den weiteren Öffnungs-Plan für Österreich. Hier ein Überblick über die neuen Regelungen.

Österreich sperrt Schritt für Schritt auf. In einer Pressekonferenz am Dienstag verkündete die Regierung weitere Freiheiten schon ab kommendem Samstag: Die nächsten Öffnungsschritte finden ab 12. Februar statt. Sie bringen wesentliche Erleichterungen, die der epidemiologischen Lage angemessen sind“, so Kanzler Karl Nehammer (ÖVP). Erstmals nach Lockdown-Ende werden dabei auch Ungeimpfte wieder Zutritt zu verschiedenen Bereichen bekommen. Hier ein Überblick über die Öffnungsschritte:

1) Handel öffnet für Ungeimpfte wieder Türen

Ab Samstag dürfen Ungeimpfte nun auch endlich wieder shoppen gehen. Die 2G-Pflicht im Handel entfällt. Für alle Kunden gilt als einzige Einschränkung nur noch eine FFP2-Pflicht. Gleiches gilt für Museen, Kunsthallen, Bibliotheken etc.

2) Ungeimpfte dürfen zum Friseur

Erstmals seit Mitte November dürfen ab Samstag (12.2.) auch Ungeimpfte wieder zum Friseur oder ins Kosmetikstudio. Als Nachweis müssen sie aber einen negativen Test vorweisen. Es gilt 3G-Regel und FFP2-Maske bei sämtlichen körpernahen Dienstleistungen.

3) Veranstaltungen möglich

Überraschend verkündete die Bundesregierung am Dienstag auch, dass schon ab diesem Wochenende große Events wieder erlaubt sein sollen. Die Personenobergrenzen bei Veranstaltungen entfallen völlig. Veranstaltungen sind jedoch vorerst auch weiterhin nur mit der 2G-Regel gestattet.

Weitere Regeln
Neben den oben genannten Lockerungen gilt jedoch auch weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht indoor und outdoor. Zudem bleibt die Nachtgastronomie weiter zu, in den restlichen Bereichen bleibt die Sperrstunde bei 24 Uhr. Für Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze über 50 Personen gilt: Sie sind nur erlaubt, wenn es ein Konsumationsverbot gibt, also die FFP2-Maske dauerhaft getragen wird.

Die Entwicklung auf Normal- und Intensivstationen sei stabil und es drohe keine Überforderung der medizinischen Kapazitäten: „Alle Daten und Zahlen der letzten Wochen zeigen uns: Omikron stellt im Gegensatz zu vorherigen Corona-Wellen derzeit keine akute Bedrohung für unser Gesundheitssystem dar“, so Nehammer im Rahmen der PK.